Was mir geholfen hat!

Was hilft, was nicht? Tipps und Erfahrungen

Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon stef82 » 07.09.2013, 11:09

Nach längerer Zeit wollte ich mich auch mal wieder äußern. Bei mir ist bis heute alles super, von SE keine Spur, meine Hautpflege sieht im Grunde immer noch genau so aus wie am Anfang beschrieben. Einfach, schnell und günstig.
Für Interessierte wollte ich noch einen Tipp für die Haare geben. Ich hab nach längerem suchen ein ziemlich gutes Anti-SE, bzw. Anti-Schuppen Shampoo gefunden. Das nennt sich "Ciclocutan Anti-Schuppen Shampoo mit Ciclopirox und Salbeiextrakt" von der Firma Dermapharm AG. Das benutz ich 1 mal die Woche. Ansonsten habe ich ein normales billiges Anti-Schuppen Shampoo aus dem Supermarkt, ich wasche mir generell jeden 2. Tag die Haare. Zusätzlich wird auch 1 mal die Woche (nach Benutzung des billigen Anti-Schuppen Shampoos) eine Spüllung mit 1:1 verdünnten Apfelessig gemacht.
Damit habe ich das SE auf dem Kopf auch sehr gut im Griff.

MfG Stef!
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Joesson » 17.09.2013, 18:21

Guten Tag in die Runde!

Ich bin männlich, mittlerweile 23 Jahre alt, arbeite im Schichtdienst mit viel 'Kunden'-Kontakt und habe / hatte SE für etwa 8 Monate.

Nachdem ich immer wieder immer größere rote, schuppige Flecken im Gesicht gekriegt habe (Stirn, neben der Nase, im Bereich der Wangenknochen und der Koteletten). Unschön, etc. (was soll ich euch groß erzählen, ihr kennt's). Immerhin die Haare sind relativ problemfrei, nutze schon immer H&S.
Ich hatte schon immer Probleme mit der Haut, mit 13-15 ziemlich starke Ekzeme an den Beinen, vor 2 Jahren starke Nesselsucht, in der Pubertät recht ausgeprägte Akne und heute noch ein recht unreines Hautbild.
Nach Besuch beim Hautarzt bzgl. SE die üblichen nichtsbringendes Cremes und der Blick in dieses Forum. Auf die AE-Geschichte erstmal zweifelnd reagiert - ich Depp :D
Als selbst die Cremes überhaupt gar keine Besserung mehr brachten (vorher noch gefühlte Verbesserung, bzw. zumindest verkleben der Schuppen im Gesicht) dachte ich mir was soll's, vom DM Bio-AE besorgt und jeden abend im Verhältnis 50:50 mit Wattepads aufgetragen, 5 Minuten einwirken lassen, locker abgespült und trocknen lassen.
Die ersten 4 Tage waren echt nicht schön, zumal ich mitten im Schub steckte. Allerdings konnten selbst die Antimykotika-Cremes vorher auch nicht helfen, also war's mir egal.
Nach den 4 Tagen wurde es spürbar besser, sogar bereits am ersten morgen war meine Haut im Gesicht deutlich weicher als noch den Abend zuvor.
mittlerweile, nach ca. 14 Tagen konsequenter Anwendung, ist vom SE so gut wie nichts mehr zu sehen. Selbst die roten Flecken sind bis auf neben der Nase jetzt schon verschwunden. Ich bin glücklich wie lange nicht mehr :)
Auch meine extrem grobporige Haut auf der Nase und im restlichen Gesicht hat sich deutlich verbessert. Seit einigen Tagen behandle ich zudem meinen Brustbereich auf gleiche Weise, der vorher ebenfalls aufgrund der extrem groben Poren wirklich rau war. Auch hier ist eine deutliche Verbesserung zu merken, die Haut ist deutlich glatter geworden, auch wenn noch viele Mitesser vorhanden sind.

Bis hierher vielen lieben Dank an das Forum :roll:

Allerdings habe ich zeitgleich ein ähnliches Hautproblem auf der Eichel bekommen, schuppt sich dort auch in regelmäßigen Abständen ab, ist gerötet, extrem trocken und zwischendurch auch mal entzündet. Seitdem ich tägl. Mykosert draufschmiere ist einigermaßen Ruhe, sobald ich's aber mal einen Tag weglasse fängt's direkt wieder an. Hat jemand Erfahrung damit? Mit AE probieren traue ich mich nicht, hatte ein mal einen Tropfen in der Nase und dachte mir wo bin ich denn? :D

Vielen Dank denen, die bis hierhin durchgehalten haben und weiterhin viel Erfolg allen bei ihrem Kampf (der für mich dank AE ein Ende hat) :)
Joesson
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon RazielMacabre » 30.09.2013, 01:09

Seid gegrüßt meine (ehemaligen-)Leidensgenossen!

habe gestern Abend auch mit der Apfelessig-Therapie begonnen, nachdem ich ca. 15 Jahre unter dem SE leide. Extreme Schuppen und Entzündungen auf dem ganzen Kopf und Nackenbereich. Stirn, Koteletten und um die Nase herum auch dauernd alles knallrot, Haut spannt tierisch, juckt und brennt.

Wie gesagt gestern Abend begonnen mit ner 1:1 Mischung, die ich auf Kopf und Gesicht tupfe. Habe extra schon ne Glatze, weil ich behaarte Haut nie richtig zähmen konnte. Bin bis jetzt total begeistert, denn die roten Stellen sind bereits nach der 2. Anwendung heute morgen, fast komplett verschwunden.
Ich wasche Kopf und Gesichtshaut nun 2 Mal am Tag mit lauwarmen klaren Wasser, und nutze danach das Apfelessig. Ca. 1-2min. einwirken lassen, mit klarem Wasser spülen, fertig. Keine Seife, keine Lotion und keine Creme oder Salbe!

Jetzt bleibt mir noch das Problem, dass die Haut noch ziemlich stark schuppt. Soll ich dagegen vielleicht doch mal etwas anderes ausprobieren, oder beseitigt der Apfelessig auch diese lästige Angelegenheit in Zukunft?
Wäre klasse, wenn mir da einer von euch was zu sagen kann.
RazielMacabre
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Joesson » 30.09.2013, 16:45

Moin!

Das Schuppen stellte sich - zumindest bei mir - nach etwa 5 Tagen von selbst ein, zum Vorschein kommen wird eine Haut, wie du sie an dir noch nie gesehen haben wirst ;)

Die Tage bis dahin sind allerdings ne harte Zeit :D
Joesson
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon reddy » 30.09.2013, 20:27

Hallo an alle Leidgenossen,

ich bin vor etwa 1 1/2 Jahren auf diesen Thread aufmerksam geworden. Vor etwa 2-3 Jahren war ich bei einem Hautarzt, der bei mir das SE mit einem Blick erkannt hat. Daraufhin hat er mir Cortison und Pilzcremes aufgeschrieben, die natürlich, wie zu erwarten war (im Nachhinein), nur temporär geholfen haben.

Seit etwa meiner Jugend (ich bin nun 37 Jahre) habe ich auf dem Kopf und etwas bei den Schläfen mit Schuppen zu tun gehabt. Bis ich dann vor vielen, vielen Jahren angefangen habe Head & Shoulders zu nehmen. Das hat meine Schuppen auf dem Kopf und bei den Schläfen vernichtet. Zumindest kann ich etwa 1 Woche ohne Haare waschen auskommen, wenn es sein muss. Ich nutze übrigens kein Sensitive Shampoo.

Die SE hat wahrscheinlich auch vor etwa 20 jahren bei mir angefangen. Damals habe ich immer wieder zwischen meinen Augenbrauen schuppige, aber nicht rötende Haut gehabt. Dies habe ich selber mit einer in der Apotheke frei verfügbaren Cortison Creme versucht zu bekämpfen. Mehr oder weniger hat es mir geholfen.

Vor ein paar Jahren ist dann rund um meine Nase und über der Oberlippe die Haut immer gereizter, schuppiger und rot gewesen. Damals habe ich noch gar nicht an SE gedacht, geschweige denn davon gehört. Erst der Hautarzt faselte etwas von einem möglichen Ekzem und so weiter.

Normale Feuchtigkeitscremes und auch die o.a. Cremes halfen nicht. Irgendwann habe ich die Schnauze voll gehabt und im Internet nach dem Ekzem und dessen Bekämpfung gesucht. Bis ich dann auf diesen extrem guten Thread gestoßen bin.

Ich habe angefangen (in der Anfangszeit) morgens und abends 1:1 gemischten Apfelessig auf meine betroffenen Stellen zu tupfen und den Essig etwa 2-4 Minuten einwirken zu lassen. In den ersten paar Wochen habe ich natürlich Hautspannungen und Rötungen gehabt. Auch meine Frau ist bis heute von dieser Therapie nicht so ganz glücklich.

Schubweise ist es mal mehr, mal weniger schlimm. Aber ich habe es im Moment ganz gut im Griff. Ich nehme bisher keinen naturtrüben Essig, werde dies aber bald ändern und testen.

Was mich letzten stutzig gemacht hat, dass sich das SE etwas mehr um die Nase herum ausgebreitet hat.

Ich werde in der Gegend der Augenbrauen schon sehr bald damit anfangen, die Stellen mit Head & Shoulders temporär 1x am Tag (oder jeden zweiten Tag) einzu schäumen und 2 Minuten einwirken lassen. Vielleicht hilft dies genauso gut wie auf der Kopfhaut? Mal sehen.

Ich habe hier gelesen, dass stef und andere diverse Cremes verwenden. Was macht ihr mit diesen Cremes? Cremt ihr die SE Stellen ein oder nur die gesunden Flächen?

In einem Posting habe ich auch gelesen, dass mal jemand eine UV Strahlungs-Therapie bekommen hat und die SE sehr lange Zeit weg war.

Was ich natürlich auch gemerkt habe, wenn man im Sommer viel draußen ist, dann verschwindet die SE fast komplett, ohne dass man etwas machen muss. Ich war mal vor etwa mehr als einem Jahr in der Türkei. Etwa 3 Tage nach Ankunft war die SE weg, wie vom Erdboden verschwunden. Kaum war ich wieder in Deutschland, ging es wieder los.

Kann es sein, dass der Besuch im Sonnenstudio auch hilfreich sein kann? Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?

Was ich auch testen werde, ob die Ernährung auch damit zusammen hängt, wie sehr ein Schub kommt oder nicht.

Übrigens Ernährung: SE wird auch bei der Bekämpfung mit Schüssler Salzen erwähnt. Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

Eigentlich wollte ich jetzt gar nicht soviel schreiben und so viele Fragen stellen. Aber es beschäftigt mich und evtl. bekomme ich sogar darauf hilfrieche Antworten!
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon reddy » 11.10.2013, 22:41

Schade, dass bisher niemand auf mein letztes Posting geantwortet hat.

Nun habe ich mich weiterhin damit beschäftigt.

Ich habe auch gelesen, dass eine fast tägliche Rasur die Schuppenbildung im Gesicht verringern soll. Jetzt ist meine Frage an Euch: Wie rasiert Ihr Euch? Nassrasur oder Trocken? Habt Ihr mehrere Varianten ausprobiert? Nutzt Ihr bestimmte Mittel (Rasierschaum, Aftershave)?

Außerdem habe ich gelesen, dass die Hormone, evtl. Vitamin-D-Mangel und natürlich Stress und falsche Ernährung das Ekzem mal verstärken oder fast gar nicht zum Vorschein kommt.

Übrigens Ernährung: Kennt jemand diese folgenden Produkte:http://www.idealderm.com/contents/de/d227_sebovalis.html

Würde mich über ein paar Antworten freuen!
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon gezha » 12.10.2013, 01:01

Hallo,

ich rasiere mich nass manchmal auch mit der Maschine (aber mindestens 1x die Woche nass (eher so 2x)).
Mein Hautarzt sagte zwar, ich solle darauf verzichten, mich nass zu rasieren, da ich doch noch etwas jung bin und meine Haut die Strapazen evtl. nicht verträgt - aber nach 40 Tagen nur mit Maschine hat sich da nichts gebessert - also denke ich, dass es nicht daran liegt.

Ich habe aber bemerkt, dass wenn ich mich 2-3 Tage nicht rasiere, am Kinn dann röter bin. Deshalb rasiere ich mich täglich.

Nein, die Produkte sind mir unbekannt.
Eigentlich sollte man Verfassungsklage gegen das Seborrhoische Ekzem erheben. Es schränkt einen in seiner allgemeinen Handlungsfreiheit aus Art. 2 I GG ein.
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Bain » 25.10.2013, 13:49

Hallo erst einmal in die Runde !

Ich bin echt froh das ich das Forum hier gefunden habe. Eure Symptome sind 1:1 die selben wie meine.
Bei mir fing es ganz leicht an und wurde aber in letzter Zeit immer schlimmer. Ich war vor dem Sommer auch beim Arzt der mir auch eine Creme aufgeschrieben hatte. Es war dann kurzzeitig komplett weg, aber ich habe das Gefühl das es immer stärker wiederkommt. Nach dem rasieren ist es am schlimmsten, da dauert es mindestens einen Tag bis die Rötung so halbwegs weg geht. Ich habe die Erfahrung gemacht das Sonne wirklich schnelle Erfolge bringt. Nach 2 Tagen Ostseesonne hatte meine Haut schon fast Modelqualität 8-) ich habe auch aufgehört zu Rauchen was schon nach 2 Wochen ein Verbesserung mit sich gebracht hatte. Bei diversen Haarwachsen oder Haarcremes sollte man auch vorsichtig sein. Nach dem ich auf eine andere Marke gewechselt habe ist es auf dem Kopf besser geworden. Diese Apfelessiggeschichte werde ich auf alle Fälle mal ausprobieren. Werde dann berichten.
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon michi-beck » 29.12.2013, 15:59

Hallo ich bin neu hier.

Ich habe seit 1 Jahr SE vor allem auf der kopfhaut mit mehreren cent Stück großen stellen.
Mittlerweile war ich bei 3 hautaerzten, die allesamt sich nur 5 min Zeit nehmen um dann ein neues Kortison haltiges mittel zu verschreiben. Gutgläubig wie man ist probiert man es aus. Erstmal ist es auch besser geworden. Aber sobald man es absetzt wird es nur um so schlimmer. Ich habe jetzt beschlossen es wegzulassen.

Zur Zeit ist es recht schlimm auf dem Kopf, zum Glück juckt es nicht bei mir.
Aber halt unangenehm und ich habe immer den drang die Schuppen abzukratzen.
Die stellen sind dann halt stark gerötet und sehr trocken. Im Gesicht habe ich eigentlich weniger Probleme. Morgens nach dem duschen habe ich leicht trockene haut neben der Nase mit kleinen weissen Schuppen. Einmal eincremen mit Niveau soft hilft für den Tag.

Zu meinen Gewohnheiten:
Ich dusche jeden morgen und wasche mir die Haare mit eucerin schuppenshampoo.
Am Wochenende nehme ich ducray kelual DS shampoo. Das scheint die Kopfhaut stark auszu trocknen, zumindest sind kurz danach grosse weisse halb abgelöste Schuppen auf dem Kopf. Aber es hilft auch nicht nachhaltig, so das sich die Kopfhaut mal erholen kann. Zudem gehe ich zweimal die Woche ins fitnessstudio, wo ich dann auch in die Sauna gehe und mir nochmal die Haare wasche. Außerdem arbeite ich im Büro mit Klimaanlage und habe auch oft viel stress. Ich habe gehört das es das auch begünstigen soll.

Was empfehlt ihr, was nachhaltig hilft?
Sollte ich abends unverdünnt apfelessig auf die stellen auf dem Kopf auftragen? Danach abspülen oder nicht?
Wie oft sollte ich mir die Haare waschen und mit was und wann?
Sollte ich meine Ernährung umstellen?
Ich habe gehört schwimmen wegen dem Chlor soll auch helfen. Hat jemand damit Erfahrung?

Ich bin für jeden tip dankbar um den mist endlich loszuwerden. Ist bei mir in erster Linie eine seelische Belastung.
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon michi-beck » 30.12.2013, 20:26

Tag1.
Habe mich heute mit apfelessig eingedeckt. meine Frau ist von meinem neuen Parfum begeistert. Mal schauen ob es hilft.
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Joesson » 29.01.2014, 11:07

Moin!

Von unverdünnt würde ich dir abraten, das trocknet die Haut zu sehr aus. Mach dir lieber ne Flasche 50/50 fertig und benutz die dann abends. Ne Minute einwirken lassen, mit Wasser abspülen und dann trocknen lassen.

Die ersten Tage wird's sich eher verschlimmern, aber nach ca. 7-10 Tagen glaubste Du bist ein neuer Mensch ;)
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Sepp Orrhoy » 12.05.2014, 21:50

Hallo Mitleidende,

kurz zu mir: ich bin 43, m und leide seit ungefähr 10 Jahren am SE.

Dann: vielen Dank für den Tipp mit dem Apfelessig. Er hat mich lange begleitet und hat mir oft den Einsatz von KET erspart, besser gesagt: aufs Notwendigste beschränkt. Leider hatte der Apfelessig eine für mich sehr unangenehme "Nebenwirkung", nämlich sein Geruch.

Vor ca. 3 Wochen hatte ich erhebliche Probleme mit Magen-Darm. Eigentlich nichts besonderes, mit Magenproblemen kämpfe ich schon seit über 20 Jahren und an meine alljährliche Gastritis hatte ich mich schon gewöhnt. Nur diesmal war sie besonders unangenehm.
Durch Zufall stieß ich auf ein Buch, das momentan sehr populär ist und sich ausschließlich dem Darm widmet. Bereits im ersten Kapitel schildert die Autorin wie sie im Alter von 17 Jahren an einer Hautkrankheit beinahe verzweifelt ist, bis sie durch Zufall von einem anderen Erkrankten erfahren hatte, dass dieser durch eine Art Diät geheilt wurde. Sie schreibt: "Von hier an behandelte ich mein Ekzem nicht mehr wie ein Hautproblem sondern wie ein Darmproblem." Und dies wohl tatsächlich mit Erfolg.

Lange Rede, kurzer Sinn: schon bevor ich das Buch erworben hatte, hatte ich mir eine Kefir-Kultur zugelegt, die ich aber leider nicht besonders regelmäßig pflegte. Jetzt aber kümmere ich mich um sie und trinke jeden Tag ca. 300 ml davon.
Als ich vor 3 Tagen einen wirklich üblen Schub bezüglich SE hatte, dachte ich: "Komm, nimm den Rest aus der Tasse und schmier ihn dir doch einfach mal auf die Stellen. Schlimmer kann es kaum noch werden..."
Mein Hintergedanke war eigentlich ziemlich simpel. Ich dachte: "Der Pilz in deinem Gesicht scheint sich an irgendwas zu erfreuen, was auf deiner Haut ist. Wenn ich ihm nun vorgaukle, dass ein anderer Pilz (nämlich der Kefir) schon hier war und alle Nährstoffe schon abgeerntet hat, verkrümelt er sich vielleicht... Und da Kefir von (nützlichen!) Bakterien ja nur so wimmelt, machen die ihm vielleicht den Garaus?..."

Naja, ich weiß, dass der Kefir-Pilz ja kein richtiger Pilz ist. Dennoch: er hilft. Keine Ahnung warum und weshalb, aber der Kefir hilft. Ich behandle die befallenen Stellen mehrmals täglich mit Kefir. Dabei benutze ich letzteren wie eine Sonnenmilch. Die Haut heilt wunderbar ab, die ganzen trockenen, schuppigen Stellen sind am ersten Tag abgeplatzt, die typischen Rötungen sind kaum noch zu sehen. Und das nach 3 Tagen.

Wer also eine Alternative zum Apfelessig sucht, der könnte es ja vielleicht mal mit Kefir probieren. Bei mir schlägt die Behandlung jedenfalls gut an. Natürlich muss ich jetzt mal abwarten, wie es sich nach einem längeren Zeitraum verhält. Aber da die Stellen ähnlich gut abheilen wie bei der Behandlung mit Apfelessig bin ich sehr zuversichtlich.

Ich möchte noch erwähnen, dass ein Kefir aus dem Supermarkt (also Kalinka, Müller usw.) mit einem richtigen Kefir so gut wie nichts (außer dem Namen) gemeinsam hat. Ein Kefir, der über einen tibetanischen Pilz hergestellt wurde, hat erheblich mehr Bakterien pro Milliliter als alle mir bekannten probiotischen Getränke.
Ein wenig Arbeit (ca. 5 Minuten täglich) für einen selbstgemachten Kefir ist aber unumgänglich.

Ich wünsche Euch und mir alles Gute bei der Genesung.
Sepp Orrhoy
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DMPS

Beitragvon karli » 31.05.2014, 20:28

Hallo,

ich hatte ca. 1,5 Jahre lang Apfelessig verwendet und war sehr zufrieden. Nur war es eben symptomatisch und keine Heilung. Zweimal hatte ich den Apfelessig abgesetzt. Nach 14 Tagen kam das Ekzem wieder. Dann habe ich wieder angefangen und es dauerte weitere 14 Tage, bis es weg war.

Jetzt habe ich mit DMPS Schwermetalle ausgeleitet. Danach habe ich den Apfelessig abgesetzt. Die Folge: 48 Tage lang kein Ekzem. Dann kam es wieder und ich habe Apfelessig drauf. Nach 5 Tagen wieder weg. Ich will die Ausleitung mit DMPS nochmal machen, vielleicht brauche ich dann gar keinen Apfelessig mehr.

Trotzdem nochmal vielen Dank für den Tipp mit dem Apfelessig.

Für alle, die es genau wissen wollen: Ich haben einen neuen Thread aufgemacht über dieses Thema:
medikamente-methoden-f5/dmps-t1102.html

LG karli
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Fox » 29.06.2014, 12:43

Sepp Orrhoy hat geschrieben:Hallo Mitleidende,

Durch Zufall stieß ich auf ein Buch, das momentan sehr populär ist und sich ausschließlich dem Darm widmet. Bereits im ersten Kapitel schildert die Autorin wie sie im Alter von 17 Jahren an einer Hautkrankheit beinahe verzweifelt ist, bis sie durch Zufall von einem anderen Erkrankten erfahren hatte, dass dieser durch eine Art Diät geheilt wurde. Sie schreibt: "Von hier an behandelte ich mein Ekzem nicht mehr wie ein Hautproblem sondern wie ein Darmproblem." Und dies wohl tatsächlich mit Erfolg.


Das Buch habe ich auch gelesen :D
War sehr interessant.
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon classicp » 16.07.2014, 22:16

Mir hilft fürs das gesicht 30-50g mandeln am tag zu essen (blanchiert,gemahlen)
vorher war die haut im gesicht extrem schuppig und trocken nach dem duschen
seitdem esse ich jeden tag mandeln und die scheinen die gesichtshaut bei mir super zu schmieren (von innen raus)
probierts mal aus gibt es ja im jeden supermarkt und ist lecker!
classicp
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