Was mir geholfen hat!

Was hilft, was nicht? Tipps und Erfahrungen

Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon gezha » 13.06.2013, 01:20

Hallo,

ich wende die AE-Methode zwar auch erst seit gestern an, aber was ich so las, ist folgendes:
Wenn du damit anfängst, solltest du den AE mit Wasser verdünnen (ca 50/50) dann mit Wattepad auftragen, zuvor aber Gesicht mit warmen Wasser spülen, kurz (ca 3 -5 Minuten) einwirken lassen und mit klarem kalten Wasser abnehmen. Anschließend luftrocknen lassen.
Nach einer längeren Anwendungsdauer AE unverdünnt nehmen und dennoch abnehmen mit kaltem Wasser ...
Eigentlich sollte man Verfassungsklage gegen das Seborrhoische Ekzem erheben. Es schränkt einen in seiner allgemeinen Handlungsfreiheit aus Art. 2 I GG ein.
gezha
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Ingmar70 » 05.07.2013, 18:09

Hallo zusammen,
nach langen Suchen,Salben,Schmieren usw. bin ich endlich auf eine anspruchsvolle Seite gestoßen.
Kurz zu meinen Problem.
Vor 4-5 Jahren bekam ich (43) leichte und kleine Rötungen mit winzigen Schuppen (Schüppchen) im Gesicht, also mal den Hautarzt aufsuchen dachte ich. Kein Problem, er nahm eine Probe und verschrieb mir ein Rezept für eine Salbe, die in der Apotheke angerührt werden mußte. Eins- bis zweimal dünn auftragen hies es. Es war wie im Wunderland, mein Gesicht- topp. Das ging dann halt die ganzen Jahre so, blos ich mußte immer mehr und öfters schmieren. Als ich dann einmal einen Termin bei meinen Hausarzt hatte und er mein rotes Gesicht sah, fragte er prompt, ob ich eventuell Cortison benutze. Ich antwortete mit 'Nein' weil der Hautarzt nie was von Cortison sagte. ( Salbe: Vaselin-Momegalen-Hydrophile Salbe )
Natürlich erschrak ich und setzte dieses Teufelszeug sofort ab. Nun folgte der absolute Entzug was man auch als Cushing-Syndrom bezeichnet, d.h. rotes Gesicht, das sogenannte Mondgesicht, Wasser in den Beinen, Gewichtsschwankungen, Augenlieder-Erschlaffung usw. Es war furchtbar. Aus einen anderen Forum erfuhr ich dann, wie man das ein wenig beheben kann und zwar mit grünen Tee und Linola-Fett ohne Corti. Es half, aber nur vorrübergehend. Es entwickelten sich dann die Symptome wie hier beschrieben. Nun mache ich die Kur, wie von stef beschrieben, seit ca. 5 Tagen, habe trotzdem ein paar Fragen, vielleicht direckt an @stef.
- Ich fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit und zurück. Natürlich entstehen da leichte Schweißperlen. Wenn ich das hier richtig verstanden habe, nicht abwischen sondern abtrocknen lassen, richtig?
- Um die Pickel herum entsteht so eine Art 'Kruste', sieht aus, als wolle er sich von der Haut abkapseln, Normal?
- Nach dem Reinigen mit Hydroderm, ebenfalls 'Luft trocknen' lassen?
- Wie oft im Monat kann oder soll man mit Balea eincremen? Besser vielleicht gar nicht?
Ich halte mich strikt an die Faustformel von stef und sehe kleine Erfolge, so soll es auch sein. Ich hab blos mit dem Schwitzen ein wenig Bammel. Wenn ich abends heim komme, halt ich den Kopf kurz unter lauwarmes Wasser und lass es einfach abtrocknen, die Kopfhaut nicht, da hab ich Gott sei Dank keine Probleme. Vielleicht hast Du @stef oder Ihr anderen Leidenden ein paar Tips. Danke trotzdem für diese Seite und für diesen genialen Ratschlag mit AE und Hydroderm.
L.G. Ingmar
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Ingmar70 » 06.07.2013, 14:45

@Leichtmatrose, geh auf Seite 1, da ist der kompl. Plot von stef mit allen Details und lies Dich hier weiter ein,
( von 1 ....) da wirst Du viele Antworten finden.
Viel Erfolg
Ingmar70
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon finalfantasy » 18.07.2013, 16:56

Ich hab das Seborrhoische Ekzem nun schon 4 Jahre und kam 2 Jahre lang gut mit Terzolin klar, bis mir ein Arzt eine Salbe verschrieb, die sogar noch besser half. Ein Jahr später fand ich heraus, dass das Kortison war :x Habs deswegen auch sofort abgesetzt und es 3 Monate lang wieder mit Terzolin versucht, aber die Stellen, an dem ich das Kortison benutzt habe, sind extrem rot geworden und das half nicht mehr dagegen, sah aus, als wäre mein halbes Gesicht verbrannt :cry: . Bin dann dank dieses Forums auf Apfelessig gestoßen und das hat meine Rötungen nun fast verschwinden lassen, nur wurde aus der extremen trockenen und schuppenden haut innerhalb eines monats nun extrem fettige haut, die extrem glänzt und nach wenigen Stunden immer total ölig ist. Das sieht ziemlich unappetitlich aus :oops: Hat hier jemand auch das Problem durch Apfelessig und weiß, was man dagegen machen kann? :(
finalfantasy
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Ingmar70 » 18.07.2013, 19:05

Hallo finalfantasy,

also ich kann Dir mal kurz meine Erfahrung mitteilen.

Ich hatte wie Du auch, mit meiner Gesichtshaut zu kämpfen. Ich benutzte unwissend verschriebene Cortison-Salbe (4-5 Jahre). Es war furchtbar, siehe oben.

Nun wende ich die von stef82 beschriebene Methode seit ca. 3 Wochen an, und ich muß sagen, es fühlt sich immer besser an. Am Anfang ging es mir nicht schnell genug und glaubte nicht so recht daran. Doch ich machte genauso weiter und der Erfolg kam, zwar mit kleinen Schritten aber sehr effektiv.
Die abendlich aufgetragene Salbe bzw. Gesichtsreinigung von Hydroderm (Apotheke) ist bestens.
Ich reinige mein Gesicht damit, lass es ein wenig einziehen, brause es ab und lass es lufttrocknen.
Hydroderm hat nicht nur die Eigenschaft des Reinigens, sondern lindert auch und gibt der Haut die gewisse Geschmeidigkeit (nicht Fettigkeit-zumindestens bei mir nicht). Am Anfang spannt die Haut ein wenig, geht aber nach 2-3 Tagen weg. Auch die Rötungen verschwinden, aber es braucht halt ein wenig. Mein Testsieger auf alle Fälle.
Mir war es am Anfang auch Wurscht wie ich aussehe oder was die Kollegen denken, egal die Besserung kam auf jeden Fall.

Ich hoffe Dir damit ein wenig Mut machen zu können.
Viel Glück und nicht aufgeben,
Viele Grüße
Ingmar70
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon finalfantasy » 18.07.2013, 20:24

Hallo Ingmar70,

danke für die schnelle Antwort :)
Die Rötungen sind bei mir nur noch ein bisschen da, dank des Apfelessigs, auch wenn es bei mir am Anfang dadurch schlimmer geworden ist. Meine Haut ist auch nicht mehr so empfindlich wie vor einigen Monaten, wird aber immer noch rot, wenn Wasser draufkommt. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass meine Haut durch das AE so extrem fettig geworden ist, obwohl im Internet überall steht, dass AE wahre Wunder gegen fettige Haut bewirken soll :? Die anderen Hautstellen, auf denen ich kein Kortison benutzt habe, werden durch das AE aber komischerweise gar nicht oder nur leicht fettig. Habe jetzt mal einen Versuch mit Jojobaöl gestartet, das gut gegen fettige Haut helfen soll. Bis jetzt merk ich aber noch nichts davon. Die Salbe von Hydroderm werd ich mir auf jeden Fall aber auch noch anschauen. Vielen Dank für deinen Tipp :)

Viele Grüße
finalfantasy
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Ingmar70 » 18.07.2013, 21:25

Hi finalfantasy,

das die anderen Hautpartien keine Reaktionen zeigen beweist, das die Haut noch i.O. ist bzw. der natürliche ph-Wert stimmt. Durch Cortison ist dieser natürlich angeschlagen. AE hat ungefähr die selben natürlichen Bakterien/Extrakte wie eine gesunde Haut, deshalb brennt es auch nicht auf den Armen z.B. Du solltest auch naturtrüben AE aus dem BIO verwenden, is nicht teuer. Des weiteren solltest Du auf das ganze Geschmiere und Geöle verzichten, ja ich weis, am Anfang ist es ein wenig hart, zahlt sich aber aus. Deine Haut fängt wieder an, selbst aktiv zu werden. Wichtig-- nicht nach dem betupfen mit AE, Gesicht trocken wischen sondern den AE kurz einwirken lassen, mit lauwarmen Wasser abspülen und dann lufttrocknen !!! Danach auf keinen Fall eincremen oder ölen, die Haut einfach gehen lassen.
Ich habe mir auch zusätzlich angewöhnt, meine Hände mit sebamed-Seifenfreies Waschstück (z.B. Rossmann) zu waschen. Da man ja nun extrem vieles mit den Händen anfasst usw. und dann ggbf. in sein Gesicht fasst, kommt das vielleicht auch nicht so gut, also bei mir hielf es noch extra.
Also wie gesagt, mein Fazit ist; nicht die Geduld verlieren, auf Creme und Öle verzichten und die Haut fängt wieder an zu leben. Bei mir fkt. es wirklich. Hab Geduld und probier es. Mit den Brennen ist am Anfang ganz normal, die gerötete Haut auch und auch die Schuppen gehen nicht sofort zurück.
Aber nach ein paar Tagen wirst Du etwas spüren, so war es zumindestens bei mir.

Bis dann und viele Grüße
Ingmar70
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon finalfantasy » 18.07.2013, 22:52

Hey ;)

Benutze das AE schon 2 Monate lang unverdünnt morgens und abends und wasche es nicht ab. Ansonsten mache ich eigentlich nichts mit der Haut, weil sonst alles meine Haut nur reizt. Habe erst vor ein paar Tagen angefangen mit dem Jojobaöl. Habe auch versucht, das AE nur einmal täglich aufzutragen, aber dann wird meine Haut wieder rot und juckt. Dass meine Haut durchs AE so extrem fettet, heißt ja eigentlich, dass das AE nicht so gut für meine Haut ist. Vielleicht wehrt sich meine Haut auch, weil das AE die Haut austrocknen lässt und sie deswegen immer wieder nachfettet und vielleicht fettet die Haut dann weniger nach, wenn ich ihr von außen zusätzlich noch Fett oder Feuchtigkeit zuführe. Naja, mal sehen, wie es die nächsten paar Tage so wird.

liebe Grüße :)
finalfantasy
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Ingmar70 » 19.07.2013, 16:22

Also einmal am Tag mit AE langt völlig aus, mehr solltest Du auch nicht tun. Nach dem Auftragen mit lauwarmen Wasser abwaschen und dann trocknen lassen. Den puren AE so drauf lassen würd ich nicht, da könntest Du recht haben, es reizt noch mehr. Vielleicht hielft Dir ja auch diese Methode nicht wirklich und Du hast da eventuell die Psoriasis (Schuppenflechte). Solltest das mal beim Hautarzt testen lassen, also eine Probe abgeben.
Ansonsten sieht es aber (so wie Du es beschrieben hast) eher nach dem selben Problem wie bei mir aus, aber das ist natürilch abhängig vom Hauttyp und der Problematik. Ich bin eher der nordische Hauttyp, aber trotzdem hats geholfen. Ich schreib Dir nochmal detailiert auf, wie ich es mache und konsequent durchziehe.

Morgens brause ich den Kopf mit warmen Wasser komplett ab. Meine Haare rubble ich trocken, das Gesicht nicht.
Ich spüle nochmal mein Gesicht so richtig mit warmen Wasser, nehm ein Wattepad mach ihn ebenfalls nass, fringe ihn aus und geb einen ordentlichen Schuss AE drauf. Danach reibe ich mein kompl. Gesicht, vor allem auch die Haaransätze, Augenbraue und den Nackenbereich mit AE ein, ruhig auf den Pad nachschütten. Ich lass ganz kurz einziehen und spüle mein Gesicht unter der Brause wieder ab. Dann lass ich mein Gesicht in Ruhe und lass es von selbst trocknen. Das wars auch schon und ich mach mich dann später auf Maloche.

Abends das selbe mit dem warmen Wasser, mach dann einen Bonbon-großen-Klecks Hydroderm auf meine Handfläche und reibe mein kompl. Gesicht geschmeidig ein, nicht rubbeln. Lass es dann ein wenig einziehen, braus es wieder ab und lass es von selbst trocknen. Auch das wars schon.

Am Anfang hat es bei mir ein wenig gejuckt und gespannt, hab aber nicht gekratzt oder so. Mit einem Tempo bischen drüber streichen und fertig.
Hab auf keinen Fall irgendwelche Salben o.ä. genommen, Hydroderm hat da eine mild-pflegende Supstanz. Mit der Handseife hab ich das ganze noch ein wenig abgerundet.(ich meine das mit den Hände waschen)

Du kannst das Ganze auch umgekehrt machen, ganz wie Du willst. Mußt es halt ausprobieren.

So nun aber mal los und Daumen drücken das es was wird.
Ich drück sie mal
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon finalfantasy » 19.07.2013, 20:28

Danke für deine Hilfe :)

Ich glaube nicht, dass ich noch eine Psoriasis habe, habe das ja nur auf dem Gesicht. Allerdings bin ich im Internet nach langem Herumsuchen auf "Steroidinduzierte Rosazea" oder "Red Skin Syndrome" gekommen, das nach längerem Anwenden von Kortison auftritt. Anscheinend solls aber irgendwann wieder Abheilen, je nach Schweregrad nach einigen Monaten bis zu 2 Jahre. Könnte mir gut vorstellen, dass ich das habe, weil meine Haut an den Stellen einfach nur von sich alleine rot ist und keine Schuppungen da sind.
Habe nun seit vorgestern aufgehört mit Doxycyclin, habe das 2 Monate lang gegen den Ausschlag genommen und gleichzeitig angefangen mit AE. Ob der AE also alleine mir da geholfen hat, weiß ich nicht. Ich bleibe jetzt erst einmal für 1-2 Wochen bei 2mal täglich AE um zu gucken, obs jetzt ohne Antibiotikum klappt. Dann probiere ich mal auf einmal täglich runterzugehen und mit rauswaschen bzw. mit Wasser verdünnen. Kriege auch in letzter Zeit so komische kleine rote Punkte auf eigentlich gesunden Gesichtshautstellen, die ich mit einer zusammengemischten Creme behandle, vielleicht sind das auch Nebenwirkungen vom Antibiotikum. Naja jetzt erst einmal sehen, wie es die nächsten paar Tage wird, wäre auch froh, wenn es erst einmal bleibt so wie es gerade ist.
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon r2d2 » 24.07.2013, 09:12

Hier meine Methode womit ich in kürzester Zeit mein SE losgeworden bin! Pferdezüchter schwören auf dieses Mittel und für mich gibts nichts besseres.


"Durch eine wissenschaftliche Kurzmitteilung des Botanischen Instituts der Universität Bonn (Prof. Frahm) wurde ich auf die extrem starke fungizide (pilzabtötende) Wirkung von Moosen aufmerksam gemacht. Dort wurde auch darauf hingewiesen, daß der alkoholische Extrakt einiger Moose sogar deutlich stärker fungizid wirkt als käufliche Fungizide zur Behandlung von Pflanzen (und Menschen) bei Pilzbefall. Ausprobiert habe ich dies das erstse Mal, als zwei unserer Pferde im Stall an mehreren Stellen einen Pilz an der Schweifrübe bekamen. Beim Auftreten eines solchen Pilzes hatte ich zuvor stets ein Präparat mit dem Wirkstoff Econazol mit Erfolg eingesetzt. Durch nur zwei bis drei Behandlungen mit diesem Mittel hatte ich damals diesen Pilz an der Schweifrübe stets beseitigen können.
Bei den neuen Fällen hatte ich dann statt Econazol einfach einen leicht angefeuchteten Matsch aus zerriebenen Moos, welches zufällig gerade vor der Boxentür wuchs, auf die befallenen Stellen aufgetragen und eingerieben. Bereits diese eine Behandlung reichte schon aus, um bei beiden betroffenen Pferden an allen Stellen den Pilz völlig zu beseitigen! Das zerriebene Moos hatte sich damit als wirkungsvoller erwiesen, als ein käufliches starkes Antimykotikum! Es war die stärkste medikamentöse Wirkung, die ich bis dahin jemals beobachtet hatte. (Ein Klassenkamerad hat in der Zwischenzeit sogar einen Goldfisch mit zerriebenen Moos von Pilzbefall befreit später mit sehr verdünntem Moosextrakt einen Wels.)
Durch diese schnellen Heilungen neugierig geworden, habe ich ein bißchen weiter über die Gründe für diese phänomenale Wirksamkeit recherchiert (die übrigens auch vor Haut- und Nagelpilz beim Menschen nicht haltmacht.)

Eine Eklärng liefert die Herkunft der Moose: Moose existieren seit hunderten Millionen Jahren. In dieser langen Zeit lebten sie in einer feuchten Umgebung, in der sie einen ganzen Cocktail an Wirkstoffen als Schutzschild geschmiedet, den kein PIlz mehr durchbrechen konnte und dies, obwohl Moose meistens sogar zusammen mit Pilzen vorkommen. Aber jede Pilzspore, die auf das Moos fällt, wird durch dessen Wirkstoffe, die in der Zellwandung sitzen, abgetötet.


Ich ließ auch die Art des von mir zuerst angewendeten Mooses bestimmen, und es handelte sich dabei im wesentlichen um Silber-Birn-Moos (Bryum argenteum) mit kleinen Beimengungen von Hornzahnmoos (Ceratodon purpureus), beides sogenannte Laubmoose, die eigentlich sogar zu den Moosen mit der geringsten pilzabtötenden Wirkung gehören und weit verbreiet sind. Am wirksamsten sind sogenannte Lebermoose, doch sind von einigen wenigen dieser Art, die an Bäumen wachsen (nicht mit Flechten verwechseln!), auch allergische Hautreaktionen bei langfristigem Kontakt bekannt. Bei den häufigen Laubmoosen ist das nicht anzunehmen, sonst wäre das Liegen auf einer moosigen Wiese schon vielen zum Verhängnis geworden. Der Körper hat sich an den Kontakt mit diesen Pflanzen gut anpassen können.

Die Indianer Nordamerikas verwenden zerstoßenes Moos sogar zur Wundbehandlung, da es auch eine antibakterielle Wirkung besitzt. Diese haben auch schon die Wikinger ausgenützt: Auf ihren Fahrten hatten sie Fisch in Torfmoose eingewickelt. An der Universität Trondheim sind dazu auch schon erfolgreich Versuche durchgeführt worden. Der Fisch war dann wochenlang haltbar, nahm allerdings eine gewöhnungsbedürftige dunkle Farbe an!
Prof. Frahm hat auch schon Moosextrakt (in Weißwein hergestellt) getrunken, und es habe ihm offenbar gut getan, berichtet er. Auch bei der Gletschermumie "Ötzi" fand man im Magen ungewöhnliche Mengen an Moos. Das ist ein Hinweis darauf, daß die Heilwirkungen von Moosen auch schon den Menschen vor 5000 Jahren bekannt waren. Bei einer Anwendung von gepflückten Moos muß lediglich darauf geachtet werden, daß das Moos nicht bei Frost geerntet wird! Merkwürdigerweise besitzt solches Moos kaum noch fungizide Eigenschaften! Ansonsten kann auch noch aus einem Jahr altem getrocknetem Moos ein alkoholischer, hochwirksamer Extrakt gewonnen werden.
Gerade für die Behandlung von Pilzen, die im und unter einem Fell sitzen, sind alkoholische Extrakte besser geeignet, als zerriebener "Moosmatsch", weil sie dünnflüssiger sind und dadurch auch tief ins Fell hineingelangen. Alkoholischen Lebermoosextrakt ("Lebermooser") kann man z. B. über Apotheken beziehen, oder über das Internet. Er hat sich in der Zwischenzeit bei vielen hundert Pferden bereits bestens bewährt. Eine Bekannte behandelte damit auch erfolgreich Fußpilz in einem Altenheim.

Wer noch mehr über die fungizide Wirkung von Moosen erfahren möchte, kann z. B. die Website des Botanischen Instituts der Universität Bonn besuchen:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** (Anm. des Zitierers: Seite funktioniert nicht mehr)

Auf die starke fungizide Wirkung vwar natürlich auch die Pharmaindustrie aufmerksam geworden, doch wurde die Forschung trotz erwiesener Wirksamkeit böllig eingestellt nachdem sich zeigte, daß nicht ein einzelner, definierter isolierbarer Wirkstoff für die Wirkung verantwortlich war, sondern die kombnierte Wirkung einer komplizierten Mischung vieler Wirkstoffe. Sobald man begann, den extrem wirksamen Extrakt aufzutrennen, zeigten die einzelnen Fraktionen immer weniger Wirksamkeit. Damit war aber keine sinnnvolle Patentierung, Grundlage für spätere Gewinne, mehr möglich und außerdem eine Zulassung als Arzneimittel extrem schwierig.
Der Fall der Moose zeigt einmal beispielhaft, wie durch ausschließlich kommerzielle Betrachtung sinnvolle Forschung auch verhindert werden kann, denn es darf (bei ständig steigenden Krankenkassenbeiträgen!) nicht sein, daß wirksame Behandlungen nur deswegen nicht angewendet werden, weil damit nichts zu verdienen ist, oder deren ansonsten nachgewiesene Wirkung aufgrund der Komplexität (noch) nicht erklärt werden kann.

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß durch die Behandlung mit Moosen oder Moosextrakten alle oder wenigstens die meisten Hautpilze oder Flechten beim Pferd (und Menschen!) (Anm. des Zitierers: und Chinchillas!) gut und ohne Nebenwirkungen behandelbar sind.

Ergänzend zur Behandlung vorhandener PIlze mit Moosen oder Moosextrakt möchte ich noch darauf hinweisen, daß einige Hautpilze beim Menschen stark durch Zuckerkonsum begünstigt werden und sich trotz Medikamenten manchmal nur eliminieren lassen, wenn einige Zeit auf den Verzehr von Zucker verzichtet wird!



Kurzanleitung zur Behandlung von Hautpilz:

a.) Zerreiben von Moos mit sehr wenig Wasser und tägliches Auftragen des Breies auf die befallene Haut. Spätestens nach etwa drei Tagen sollte blanke Haut von Pilz befreit sein!
b.) Oder Verwendung von käuflichen Lebermoosextrakt. Diesen im Verhältnis 1:5 bis 1:10 mit Wasser verdünnen und auf die Haut auftragen oder in das Fell gründlich einreiben, damit alle Pilzsporen erreicht werden. (Achtung: Die Verdünnungsangabe von 1:200, die auf der Flasche angegeben ist, gilt nur für Pflanzen! Bei Hautpilz reicht sie nicht aus!) Auch hier ist meistns nach der ersten Behandlung der Pilz schon abgetötet, aber sicherheitshalber sollte noch einige Zeit weiter behandelt werden.


https://www.google.de/search?client=bad ... 40&bih=733
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Andrea13 » 12.08.2013, 18:32

Ich möchte hier nur ein ganz, ganz dickes Danke!!! loswerden für den Tipp mit dem Apfelessig! Habe seit meiner Pupertät (ist mittlerweile schon gut 30 Jahre her) mit Hautproblemen zu tun, insbesondere seit gut zwei Jahren hatte ich aber extreme Rötungen, kleinen Schuppen und einen irren, manchmal unerträglichen Juckreiz im Gesicht und habe Cremes ohne Ende geschmiert, von Linola Fett über Mikrosilber, Terzolin bis hin zu teerhaltigen Präparaten, die mir noch mein alter Hautarzt verschrieben hatte... Seit Mai nun nehme ich nur noch Apelessig pur auf einen Wattebausch morgens und abends, trockne das Gesicht nicht ab und meine Haut hat sich unglaublich beruhigt und wieder einen eigenen Fettfilm gebildet, wie mir scheint. Für die Haare nehme ich nach wie vor Ket med und ich gehe mittlerweile wieder problemlos drei Mail die Woche zum Sport - auch der Schweiß stellt gegenwärtig kein Problem dar.
Und der Geruch ist Nichts im Vergleich zu dem Stress, den der Juckreiz und alles Übrige mir zuvor verursacht haben. Nochmals danke!
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon redface » 26.08.2013, 12:32

@finalfantasy

willkommen im club. Habe nach 3 Monate Apfelessig anwendung auch extrem/glänzende fettige Haut bekommen, sah wirklich nicht mehr schön.

Trotzdem weitergemacht so halbes Jahr bis ich eiterpickel um den Mund bekommen habe, ich denke periorale Dermatitis und hab dann damit aufgehört.

benutze schon mehr als halbes jahr die Creme, reinschauen lohnt sich :)
medikamente-methoden-f5/sebclair-t970.html
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon finalfantasy » 30.08.2013, 17:01

Danke für die Antwort redface ;)
Habe deine Beiträge schon gelesen und mir deshalb schon vor mehr als einem Monat die Sebclaircreme gekauft. Auf der einen Gesichtshälfte bin ich auf einmal am Tag Apfelessig umgestiegen, leider sind die Syptome dann wieder verstärkt zurückgekommen und bin deshalb wieder auf 2mal täglich und nun ist es wieder besser. Auf der anderen Gesichtshälfte benutz ich 3mal täglich Sebclair. Am Anfang ist es schlechter geworden, dann aber wieder besser und nun ist es ungefähr so wie mit der Apfelessigmethode, nur dass es noch leichte rötliche Stellen gibt. Die Haut fühlt sich in diesem Bereich trocken an, aber irgendwie glänzt sie trotzdem. Wenn ich beide Gesichtshälften vergleiche, ist sie sogar noch fettiger als mit der Apfelessigmethode :| Die Creme zieht bei mir leider überhaupt gar nicht ein, obwohl ich eigentlich ziemlich sparsam damit bin. Selbst am Morgen danach ist immer noch nichts eingezogen :cry: Mach ich da irgendwas falsch dabei, wie lange reibst du die Creme immer auf der Haut ein oder wäschst du sie wieder raus? Hast du auch Erfahrung mit dem Shampoo von Sebclair? Vielleicht könnt ich das mal im Gesicht ausprobiern, das wird wahrscheinlich nicht so fettig nsein wie die Creme.
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Re: Was mir geholfen hat!

Beitragvon Becx » 01.09.2013, 22:12

Guten Abend Ihr Lieben :) ...

Ich habe soeben beschlossen, dass für mich mein "pharmaziefreier Weg" ab morgen beginnt.

Ich bin 23 Jahre alt und habe mit SE seit ca. 2-3 Jahren zu kämpfen. Es begann auf der Kopfhaut mit roten, juckenden und schuppenden Stellen. Nach und nach waren dann Nasenflügel, Augenbrauen, Kinn (vor allem bei Bartwuchs) und teilweise auch die Stirn betroffen.

Nach vielen verschiedenen Hautärzten bin ich immer wieder bei Kortison gelandet, was bis heute die betroffenen Stellen schnell und unkompliziert befreit. Diesen Donnerstag war ich dann, nach langem Ringen mit mir selbst, mal wieder beim Hautarzt. Die gute Frau hat die Hände über den Kopf geworfen als sie gehört hat, dass ich seit mittlerweile gut 2-3 Jahren ununterbrochen die betroffenen Hautareale mit Kortison behandle.
Angeblich betrage die maximale Anwendungsdauer bei Kortison 4 Wochen... Alle vorigen Ärzte sahen das ein wenig lockerer ^^.

Statt Kortison hat mir diese Hautärztin nun "Protopic" verschrieben, was meine letzten 3 Tage zur lebenden Hölle auf Erden gemacht hat. Unglaublich starker Juckreiz, gefühlte Schwellung der Hautpartien und Hitzeschübe sind wohl die unangenehmsten Faktoren neben der unschönen fettenden Schicht der Creme, da diese bei mir keine Anstalten macht einzuziehen.

Dies hat mir wieder einmal gezeigt, dass auch Ärzte keine lebenden Engel in weißen Kitteln sind.

Vor 3 Jahren wäre ein Ansatz mit "Hausmitteln" undenkbar gewesen, da das unschöne Hautbild mein Selbstwertgefühl mit einem gewaltigen Arschrtitt in den Keller verbannt hat. (Perfekte Hautbilder auf den Covern von Magazinen und die Überreaktion der (meist jungen) Gesellschaft bei Pickeln oder Schuppen taten ihr übriges...)
Mittlerweile habe ich die Situation akzeptiert und definiere mich schon länger nicht mehr über das rein Äußerliche.
Das scheint mir der beste Start zu sein um meiner Haut die Möglichkeit zu bieten sich selbst von der langen Kortisonbehandlung zu regenerieren und sich nach Möglichkeit selbst zu reparieren.

Mein Behandlungsansatz wird, ähnlich wie von stef im Anfangspost dargestellt, denkbar simpel sein.
Morgens werde ich mein Gesicht mit lauwarmem Wasser waschen und es anschließend lufttrocknen lassen.
Abends wird die Haut mit Hydroderm (hier kann ich stef nur zustimmen, habe in der Vergangenheit nur gute Erfahrungen mit dem Produkt gemacht) gereinigt, Apfelessig 1:1 verdünnt, auf entsprechende Hautareale aufgetragen, 1-5 Minuten einziehen lassen und mit lauwarmem Wasser abgespült. Auch hier lasse ich die verbleibende Feuchtigkeit lufttrocknen.
Keine Cremes oder Wundermittelchen mehr!

Ich habe keinerlei Erwartungen an die "Behandlung", möchte meinem Körper aber zum ersten Mal die Möglichkeit bieten selbst mit der Krankheit (wenn man sie so nennen kann) fertig zu werden!

Auch ich arbeite im kaufmännischen Bereich, lasse dies für mich aber nicht als Ausrede gelten.
Zur feierlichen Krönung werde ich täglich ein Bild von meinem Gesicht machen, um mir in 3-4 Wochen erstmals den Verlauf ansehen und den Ansatz bewerten zu können.
Sehr gerne lade ich die Bilder anonymisiert hoch und editiere die Links in den Post hinein ;).

Schön, dass es das Internet gibt und schön, dass man nicht alleine ist mit seinen Problemen!


Viele liebe Grüße und einen schönen Abend,
Becx
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