Die StrangeThings Methode (update 17. November. 2011)

Was hilft, was nicht? Tipps und Erfahrungen

Die StrangeThings Methode (update 17. November. 2011)

Beitragvon StrangeThings » 03.10.2011, 16:18

Vorwort:
Dies ist der Thread über meine persönlichen Erfolge und meine Meinung,
in der Hoffnung sie helfen auch Anderen.
Ich werde ab und zu neue Gedanken hinzufügen und den Thread "auf dem Laufenden halten".
Wenn Ihr Ideen, Anregungen oder konstruktive Kritik habt, seid Ihr herzlich willkommen, ich begrüße jeden respektvollen und informativen Beitrag.

Viele Mittel werden von der Pharma- und Kosmetikindustrie als Wundermittel oder einfach "Die einzige Lösung" bezeichnet, die Ärzte werden beworben und kassieren auch kräftig Prämien, desweiteren findet alternative Medizin in der heutigen Gesellschaft einfach viel zu wenig Beachtung - dabei kann sie in so vielen Hinsichten besser sein.
Wodurch wird das SE verursacht?
Laut heutiger medizinischer Sicht auf Grund eines Gendefektes, Gendefekte treten vermehrt seit der Industrialisierung auf, ich persönlich habe die Ansicht, dass vor allem die Chemie- und Atomindustrie für vom Menschen zu verantwortende Gendefekte verantwortlich sind.
Warum dann noch weiter - Bürger als Versuchskaninchen benutzenden, ungenügend forschenden und nebenwirkungsignoranten - Firmen die eigene Gesundheit in die Hände (in den Müll) werfen?


Meine persönliche Geschichte:
Letztes Jahr wurde bei mir SE diagnostiziert, gequält hat es mich aber soweit ich zurückdenken kann.
Damals waren es "nur" trockene und aufgeplatzte Lippen, eingerissene Mundwinkel, Krusten und Entzündungen hinter den Ohren, trockene bzw. abgelöste Haut an den Fingernägeln, häufig Kopfschuppen ein gelegentliches Brennen in den Genitalien.
Das Ganze hört sich wohl etwas schlimmer an als es war, aber angenehm war es sicherlich auch nicht.
Ich wusste nie was mich eigentlich plagte, woher meine trockenen Lippen kamen und auch meine Ärzte konnten es nicht beantworten.

Als ich letztes Jahr zum Arzt ging, weil meine Kopfhaut anfing zu jucken und Entzündungen bzw. Ekzeme bildete, wurde schließlich SE diagnostiziert und sofort die stärksten Kortisonmittelchen verschrieben (Creme und Tropfen).
Dass meine eingerissenen Mundwinkel und die Trockenen Lippen, die Finger usw. auch davon kommen, hat er mir weder gesagt noch hat es ihn interessiert, da er dafür keine Lösung gefunden hat. (Das ist sicher kein Einzelfall)
Brav wie ich auf den Arzt hörte, nahm ich die Mittel und sie halfen auch sofort - ich war zufrieden.
Später recherchierte ich weiter bezügl. dieser Krankheit und traf schließlich auch auf dieses Forum, als ich las, man solle lieber die Finger von Kortisonmitteln lassen, sah ich nach ob meine Mittel selbiges beinhalteten - was der Fall war.

Alternativen suchte ich natürlich gleich, da ich mich zu einem eher naturbewussten Menschen entwickelt habe und mich auch möglichst von Chemie fernhalten möchte (Ich weiß, ist in meinem Alter nicht unbedingt gewöhnlich... und nein ich wähle nicht "Die Grünen" :o).


Meine derzeitige Lösung (am besten vor dem Schlafengehen!):
[url]Zutaten:[/url]
- Bio-Apfelessig! - leicht desinfizierend, PH-Wert korrigierend; (Wichtig, muss APFEL-Essig sein, am besten naturtrüb!
Nein, es das ist kein "Gurkenwasser", es hilft bereits Vielen!)
- Stiefmütterchenkraut - entzündungshemmend, heilungsfördend; (bekommt man z.B. im Reformhaus oder in der Apotheke)
- Lakritzwurzel - entzündungshemmend, heilungsfördend; (Reformhaus / Apotheke)

1. Etwa 100ml (gut geschüttelten) Apfelessig mit der gleichen Menge Wasser in einer (GLAS!-)Flasche verdünnen (wenn Sie sehr starke Beschwerden haben, kann man das Zeug auch pur verwenden, brennt aber umso mehr).
2. (Achtung, zu häufige Wäschen sind schädlich für den Heilungsprozess, daher nicht mehrmals täglich waschen, sondern ca. alle 2 - 3 Tage/nur mit Wasser!).
Die Haare (Je nachdem ob die Kopfhaut betroffen ist) mit einem (am besten rein natürlichen Shampoo) gründlich durchwaschen, auch die anderen betroffenen Hautpartien mit einer guten (Nicht mit Duft- und Farbstoffen vollgestopften, keiner Creme-) Seife gründlich reinigen und gut ausspülen.
3. Die betroffenen Stellen mit der Apfelessigmischung anfeuchten, bzw. sich so über die Haare gießen, dass die entsprechende Hautpartie komplett bedeckt ist (am besten die Komplette Kopf- und Gesichtshaut, sowie die Ohrmuscheln behandeln), die Lösung etwas mit den Händen in die Haut einarbeiten.
4. Die Haare (je nach Länge) mit den Händen ausdrücken, bis es nicht mehr stark tropft.
5. Ein Handtuch so um den Hals legen, dass von der befeuchteten, bzw. nassen Kopf- und Gesichtshaut nichts auf den Körper tropft.
6. Diese Lösung mindestens 20 Minuten so einwirken lassen. (Ich ziehe etwa 40 - 80 Minuten vor, je nach aktueller Stärke des Ekzems).
7. Währenddessen:
1 Teelöffel Stiefmütterchenkraut und 1 Teelöffel Lakritzwurzel in ca. 150ml Wasser mindestens 20 Minuten aufkochen, abseihen und mit kühlerem Wasser auf etwa insgesamt 200-250ml erweitern.
8. Die betroffenen Hautpartien gründlich mit warmem Wasser ausspülen und die Haare wieder mit den Händen soweit ausdrücken, dass sie nicht mehr tropfen.
9. Den Aufguss genauso wie die Apfelessiglösung auf die betroffenen Stellen gießen bzw. einarbeiten, davon können Sie aber deutlich mehr verwenden, oder einen Teil trinken (schmeckt nicht besonders, hilft aber und entspannt die Haut extrem).
10. Mindestens 30 Minuten oder bis zum nächsten Morgen einwirken lassen, dann mit warmem Wasser ausspülen (ohne Shampoo!).
11.Dann mit einem (FRISCHEN!) Handtuch die Haare trocknen und nach Vorliebe das Handtuch drauflassen oder nicht.
12. (Optional) die häufig betroffenen Stellen, wenn trocken mit der Apfelessiglösung anfeuchten und nicht abwischen, sondern drauflassen.

Anmerkungen:
- Der Lakritz-Aufguss kann durch die in der Lakritze enthaltenen, natürlichen Farbstoffe stark gelb färben, daher die Badewanne/Waschbecken direkt gut abspülen, mit heller Kleidung entsprechend aufpassen.
- Es kann dazu kommen, dass die betroffenen Stellen durch den Apfelessig stark brennen, das ist absolut normal und durch die Änderung des PH-Wertes bzw. durch die "Säuerung" vom "zu hohen" PH-Wert verursacht bzw. wenn Stellen durch Wunden überempfindlich sind
(keine Sorge, es brennt euch nicht die Haut weg, auch wenn es sich manchmal so anfühlen kann!), sie können sich auch leicht erwärmen. So lange Ihr nicht Allergisch auf die Inhaltsstoffe seid (ist wohl sehr unwahrscheinlich), ist das absolut nicht schädlich, kann aber stören falls Ihr empfindlich seid.
Das Brennen sollte nach kurzer Zeit nach dem Auftragen abklingen.
- Keiner ist gleich, beim einen brennts mehr, der andere braucht eine höhere Konzentration, der Nächste muss es nur seltener anwenden. Variiert und probiert rum wie es bei Euch am besten funktioniert, empfindliche Menschen sollten mit einer sehr weichen Konzentration anfangen, diese dafür aber häufiger auftragen.
- Dieses Prozedere kann man jeden Tag wiederholen so lange wie das Ekzem einen starken Schub hat, bei mir hält die Wirkung je nach Schub 1-2 Tage an, nach regelmäßiger Anwendung auch 3, falls Ihr eine besonders schlimme Phase habt, macht es einmal morgens und einmal abends.
- Wenn Ihr Cremes benutzt, stellt sicher es sind davon keine Reste mehr auf der Haut, da diese den Prozess entsprechend beeinflussen könnten. Nach dem Prozedere könnt Ihr aber cremen, nur nicht übertreiben und bitte, bitte bitte: Überprüft die Inhaltsstoffe sorgfältig, oft sind es gerade die Pflegeprodukte, die solche Probleme hervorrufen können. Und auch bei "Naturkosmetik" gilt die Devise, es ist nicht alles gleich gut oder nützlich bei Eurem Problem, auch wenn es sich gut anfühlt oder gut aussieht!
- Wenn am nächsten Morgen noch immer störende Flecken bzw. Ekzeme vorhanden sind bzw. immernoch besonders stören, mit der Apfelessiglösung draufgehen. (Mit Wasser vermischt und spätestens wenn getrocknet, kaum bzw. gar nicht mehr zu riechen).
- Desweiteren ist das regelmäßige Wechseln der Bett- und Unterwäsche sowie der Handtücher (am besten das Koch-Waschprogramm für diese nutzen) unverzichtbar, wie Ihr sicherlich wisst.

Übrigens:
Die Lakritzwurzel 1-2 TL + Stiefmütterchenextrakt 1/2TL auf 200ml kann man ziemlich gut trinken, da eben die kortisonähnliche und entzündungshemmende Wirkung (auf natürliche Weise!) der Stoffe zusammen auch gut innerlich funktionieren und den Körper beim "Selbstschutz" unterstützen, daher: Nase zu und rein! (Ca. alle 2 Tage) :mrgreen:


Schlusswort:
Keine Methode ist "perfekt", jede hat ihre Vor- und Nachteile.
Jeder sollte für sich einen Kompromiss finden, bei dem er zufrieden ist,
schließlich hat jeder eine andere Einstellung zu seiner Gesundheit und einen eigenen Kopf.
Vergesst nicht, dass es Gründe gibt für jede Krankheit, der Körper verliert die Balance.
Die Natur kann uns in vielerlei Hinsicht helfen sie wiederzufinden,
versucht es auch mal mit Sonne und frischer Luft, je mehr, desto besser!

Ich kann nur empfehlen, sich bevor man irgendwelche Produkte auf die eigene Haut lässt mehrfach an verschiedenen
Stellen zu informieren was auch drinnen ist!
Silikone, kreberregende Konservierungs- und Farbstoffe, aggressive Tenside helfen Euch sicherlich NICHT bei Eurem Ekzem, denn Eure Haut muss die Balance wiederfinden, die sie durch genau solche Chemie nur VERLIERT!
Desweiteren informiere ich mich gerne über http://codecheck.info welche Inhaltsstoffe im Produkt sind und wie schädlich sie sind.
Ich hoffe sehr, dass meine Methode Euch überzeugt und geholfen hat, einfach ausprobieren!
Verlieren könnt Ihr nur, wenn Ihr aufhört nach einer für Euch optimalen Lösung zu suchen!


8-) Produktempfehlung:
Mein bevorzugtes Shampoo derzeit, da keine Chemikalien, aber mit Anti-Schuppen-Wirkung, vorzüglicher Reinigungswirkung und trotzdem mild: Logona Anti-Schuppen Shampoo, 250ML und sehr ergiebig


Vielen Dank hier ebenfalls an stef82 für seinen Thread, der vielen - darunter ich - die Augen geöffnet hat, wie gut Apfelessig hilft!
Zuletzt geändert von StrangeThings am 17.11.2011, 04:18, insgesamt 9-mal geändert.
> Meine Lösung

Wichtige Anmerkung:
Dies ist ein rein laienhafter Meinungs-Beitrag, dieser stellt weder eine medizinische Auskunft dar, noch soll er eine ärztliche Beratung ersetzen.
Bitte fragen Sie Den Arzt/Apotheker Ihres Vertrauens!
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Beitragvon StrangeThings » 05.10.2011, 01:57

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> Meine Lösung

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