Zitronensaft

Was hilft, was nicht? Tipps und Erfahrungen

Zitronensaft

Beitragvon Circle » 06.06.2013, 17:22

Hi,

dies ist mein erster Post.

Kurz zu mir:
- Bei mir wurde von drei unabhängigen Hautärzten Seb. Ekzem festgestellt.
- Ich habe mein Blutbild auf evtl. Unterversorgungen (Selen, Vitamine, Mineralien etc.) untersuchen lassen. Es gab keine Hinweise auf irgendeine Unterversorgung.
- Ich habe einen Blut-Allergietest machen lassen. Keine Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten festgestellt – außer Haselnüsse!
- Angefangen hat das Seb. Ekzem in der Pubertät. Was am Hinterkopf anfing, habe ich nun (Jahre später) auf der Kopfhaut, dem Haaransatz, Schläfen, Nasenflügeln, Wangenknochenbereich, Augenbrauen, Gehörgang, hinter den Ohren, am Hals, in der Schweißrinne, im Leistenbereich, unter den Achseln. Auch wenn es an vielen Stellen auftritt, habe ich (verglichen mit so manchen Fotos, die ich gesehen habe) eine eher milde Form des Seb. Ekzems, aber es juckt, rötet sich und schuppt

Meine Therapie:
Morgens:
Ich wasche mein Gesicht mit lauwarmem Wasser und trage danach unverdünnten Zitronensaft mit einem Wattepad auf die betroffenen Stellen auf.

Mittags (wenn möglich): siehe "Morgens"

Abends:
Ich wasche mein Gesicht mit lauwarmem Wasser (manchmal auch mit milder Seife, aber nicht regelmäßig) und trage Kelual DS Gesichtscreme auf. Die hilft wirklich gut bei mir.


Generell:
1) Alle zwei bis drei Tage wasche ich meine Haare kurz mit Head & Shoulders Lemon Grass, um das Fett von den Haaren zu bekommen.
2) Dann schäume ich die Haare mit Kelual DS Shampoo ein, massiere es gut ein und lasse es 2-3 Min. einwirken. Dann spüle ich es aus.
3) Ich widerhole 2) nochmal.

Ich versuche wann immer nötig und möglich mein Gesicht und andere Hautpartien von Talg, Fett und Schweiß frei zu halten. Der Pilz, der laut Wissenschaft für das Seb. Ekzem verantwortlich ist, mag anscheinend feucht-warm-fettiges Milieu. Ich versuche dieses Milieu zu verhindern.

Zum Thema Zitronensaft:
Zitronensaft (ph-Wert 2,4) wirkt anscheinend ähnlich wie Apfelessig (ph-Wert 2,5). Der Pilz mag kein saures Milieu.
Zitronensaft riecht nicht so unangenehm wie Apfelessig.
Ich verwende 100%igen Zitronensaft aus der Flasche. Saft aus Konzentrat hab ich auch schon probiert und keinen Unterschied zu 100%igem feststellen können. Ich bevorzuge dennoch den 100%igen – einfach aus Prinzip.
Am besten wäre wahrscheinlich der frisch gepresste Saft einer Bio-Zitrone... aber es funktioniert bei mir auch so.
Zitronensaft zu trinken, wurde mir nicht empfohlen, da es die Haut von innen heraus reizen kann (dies gilt für den Konsum aller Zitrusfrüchte/-Säfte). Auch scharfe Speisen (Thai-Küche, Chillis, Knoblach etc.) meide ich – aber verbanne sie nicht völlig.
Wann immer möglich gehe ich in die Sonne (nicht zu lang). UV-Strahlen mag der Pilz auch nicht.

Ich wechsele häufig meine Handtücher, Bettlaken und Kopfkissenbezüge. Der Pilz siedelt sich da an. Waschen bei 60, besser 90 Grad, vernichtet ihn.

Stress versuche ich zu vermeiden. Denn was einem "unter die Haut" geht, das sollte man vermeiden. Und "aus der Haut fahren" will ich auch nicht mehr. "Rot vor Wut" werden, will natürlich sowieso keiner.

Mein Hautbild hat sich seit des Einsatzes von Zitronensaft und den anderen Maßnahmen sehr gebessert. Kaum noch rote Stellen. Kaum noch Juckreiz. Keine Schuppen mehr.

Wer fragen dazu hat – einfach fragen : )
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Re: Zitronensaft

Beitragvon sulaiman » 12.06.2013, 15:29

Ich habe mit Zitronensaft eigentlich schlechte Erfahrungen gemacht. Egal ob ich den gekauft habe oder es frischer war. Ich stelle hier eventuell eine Ausnahme dar, aber die Reaktion würde ich eher als schmerzhaft und unangenehm empfinden, daher habe ich schnell aufgehört.
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Re: Zitronensaft

Beitragvon Sydney » 12.06.2013, 22:01

Ja, die Hausmitttelchen greifen bei mir auch nicht. Hatte wegen meiner noch zusätzlichen Darmerkrankung ne Kortison Kur, hat mich auch dabei unterstützt. Aber wegen der leichten Verbesserung kann ich ja das Zeug nicht dauerhaft nehmen.
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