Wichtige Frage zum Haarausfall bei Männern

Allgemeine Diskussion zum Seborrhoischen Ekzem

Wichtige Frage zum Haarausfall bei Männern

Beitragvon hanzumon » 16.04.2013, 00:57

Hallo Zusammen,

kurz zu meiner Gesichte:

Bin männlich - Ende 20 - und habe seit knapp einem Jahr SE. Schon als Kind hatte ich eine erhöhe Talkproduktion und durch enormen Stress ab 2012 hat sich bei mir im Sommer 2012 das S.E. "nur" an der Kopfhaut gebildet.

Mein großes Problem ist, dass das SE bei mir zu einem extremen Haarausfall geführt hat, der bis heute leider anhält und wöchentlich zunimmt. Der Stress ist inzwischen fast weg, der Haarausfall geht weiter! Deswegen war ich schon bei vielen Ärzten, die mir trotz unterschiedlicher Arzneien nicht weiterhelfen konnte.

Inzwischen habe ich so viele Haare verloren, dass ich mir wohl in den kommenden Tagen eine Glatze schneiden lassen muss.

Ich hoffe zwar noch, dass ich das SE in nächster Zeit in den Griff bekommen werde, aber ich fürchte einfach, dass meine ausgefallen Haare "über 3.000 Stück" wohl nicht wieder nachwachsen. Denn als Mann leidet man ja auch im "höheren Alter" immer mehr unter erblich bedingtem Haarausfall.

Hier auf dem Board wurde schon öfters die Frage gestellt, ob die Haare wieder nachwachsen. Bitte nicht falsch verstehen, aber diese Frage wurde meist von Frauen gestellt und beantwortet. Da bei Frauen grundsätzlich die Haare wieder leichter nachwachsen, würde ich vor allem die "männlichen User" hier bitten, um sie mir meine Frage beantworten können:

Wachsen die Haare, die mir in den letzten 12 Monaten ausgefallen sind wegen SE, in irgendeiner Form (von mir aus auch in Grau!) nochmals nach? Oder sind diese Haare für immer verloren?

Ich bitte wirklich alle User hier, mit mir euren Antworten (ob positiv oder negativ) weiterzuhelfen, denn aktuell weiß ich wirklich nicht mehr wo mir der Kopf steht und bin nervlich ziemlich am Ende!!!

Nochmals ein "großes Sorry" an alle weiblichen User hier auf dem Board, aber meine Frage können diesmal nur männlich User beantworten. Ich bitte euch daher um euer Verständis.
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Re: Wichtige Frage zum Haarausfall bei Männern

Beitragvon hanzumon » 19.04.2013, 11:03

Hallo Zusammen,

ich wollte mich sehr herzlich für die vielen Antworten und für eure Mithilfe bedanken!!!

Ich war heute zum Abklären nochmal bei einem Spezialisten und die Antwort ist ...

Findet es doch einfach selber raus. Im Netz gibt es wohl kein Hilfe. Zumindest nicht auf diesem Board. Auch nicht für "Leidensgenossen". Wirklich schade ... :(
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Re: Wichtige Frage zum Haarausfall bei Männern

Beitragvon Sydney » 08.06.2013, 18:52

Hast du mal ein Hormrnspiegel untersuchen lassen, hormoneller Haarausfall lässt sich mittlerweile behandeln. Aber meistens sind ausgefallene Haare nicht zu regenerieren.
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Re: Wichtige Frage zum Haarausfall bei Männern

Beitragvon Dingo » 26.06.2013, 16:34

Tag zusammen,

vielleicht kann ich ja dir/euch mit meinen Erfahrungen etwas Mut machen.

Auch ich leide seit gut 4 Jahren an an SE (besonders auf der Kopfhaut aber auch der typischen T-Zone) und dem demit einhergehenden starken Haarausfall. Gefühlt sind das schon so 200 oder auch mal deutlich mehr Haare am Tag (schwankt je nach Stress und anderen Einflussfaktoren). Auch ich bin immer wieder am verzweifeln, wenn ich die vielen Haare sehe, die sich im Kamm verfangen oder eben beim und nach dem Duschen etc. Zudem habe ich ständig das Gefühl, dass es immer weniger Haare werden, was allerdings eher ein subjektiver Eindruck zu sein scheint. Realistisch betrachtet sieht es aber gar nicht ganz so schlimm aus. Einzig wenn die Haare mal länger sind, sieht man dass sie wirklich nicht mehr ganz so dicht sind wie vielleicht mit 18 oder 20, was aber bei fortschreitendem Alter vielleicht auch ganz normal ist (bin jetzt 26). Bei einer Kurzhaarfrisur ist aber nichts groß anzumerken, außer der ganz normalen, zunehmenden Bildung von Geheimratsecken. Wenn ich mich da in meinem Freundeskreis umschauen, gibt es genug Männer, die (vermutlich insbesondere erblichbedingt) schlimmer dran sind, was die Haarpracht betrifft.

An dieser Stelle spasseshalber mal eine kleine Milchmädchenrechnung:

Gehen wir von einer Gesamtbehaarung der Kopfhaut von 100.000 Haaren und einem täglichen, kontinuierlichen Haarverlust von 100 Haaren, bei einem gesunden Menschen aus (Quelle: Wikipedia). Wohlgemerkt, dass diese Haare immer wieder nachwachsen. Es ist also ein fortlaufender Prozess der Haarerneuerung.
Verliere ich nun mit 200 also 100 Haare mehr als normal und würden diese nicht nachwachsen, so hätte ich nach 1000 Tagen gar keine Haare mehr (100.000 /100 = 1000).

Es ist klar, dass sich das nicht so einfach berechnen lässt, aber dennoch reicht es mir als Bestätigung, dass die zusätlich verlorenen Haare durch SE wohl auch (zumindest zum Großteil) nachwachsen. Und auch die Abnehmende Haardichte, was besonders bei längerem Haar auftritt, lässt sich somit erklären. Da mehr Haare gleichzeitig von diesem Erneuerungsprozess betroffen sind, sind zwangsläufig auch weniger Haare in voller Länge vorhanden, was sich bei 10 cm natürlich wesentlich stärker bemerkbar macht als bei 2 oder 5 cm.

Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass ich nichts dazu sagen kann, wie sich der SE-bedingte Haarausfall im Zusammenhang mit erblichbedingtem Haarausfall auswirkt. Ggf. könnte dieser dann beschleunigt werden, wobei ich (wenn ich meinen Vater betrachte) davor nicht verschont bleiben dürfte.

Ich hoffe, ich konnte damit einigen weiterhelfen und vielleicht auch ein paar Sorgen nehemen.

Viele Grüße
Dingo
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Re: Wichtige Frage zum Haarausfall bei Männern

Beitragvon lechat » 30.01.2014, 01:37

Hallo

Ich habe ebenfalls an der betroffenen Stelle an der Schädeldecke nicht gerade drastischen aber spürbaren Haarverlust. Mein Hautarzt meinte, es sei unwahrscheinlich, dass SE zu Haarausfall führe. Soll heissen, dass es mit grosser Wahrscheinlichkeit erblich bedingt ist (was laut Arzt mässig gut behandelt werden kann). In diesem Fall würden die Haare grundsätzlich nicht mehr nachwachsen (ausser ein Wenig bei frühzeitiger Behandlung). Ich tue mich allerdings schwer daran zu glauben, dass kein Zusammenhang zwischen SE und Haarasufall besteht, denn die Haare fallen mir wirklich nur genau an der betroffenen Stelle aus, sonst ist es noch ganz dicht (Schädeldecke).
Was mein Arzt ausserdem gesagt hat ist, dass SE dazu führt, dass die Haarfollikel lahmgelegt werden (wie das Biochemisch ausshiet, hab ich keine Ahnung). Es ist deshalb möglich, dass Haare ganz natürlich ausfallen, dann aber nicht nachgebildet werden, weil ja die Follikel inaktiv sind. Das führt dazu, dass die Haare ausfallen aber nicht mehr nachwachsen und deswegen immer weniger werden. Wird die Entzündung des SE gelindert, werden die Follikel wieder aktiv und die Haare können wieder nachwachsen. Fallen aber mehr Haare als natürlich (mehr als 100 pro Tag) aus, geht die Rechnung nicht ganz auf. Ich hoffe nur, dass die Haare die "zu viel" ausfallen auch auf das SE Ekzem zurückzuführen sind.
Zusammengefasst: wenn die Haare aufgrund des SE Ekzems ausfallen, stehen die Chancen gut, das mit dem Verschwinden des SE die Haare wieder voller werden. Die Frage ist, wie wahrscheinlich ist es, dass der Haarausfall (also mehr als 100 pro Tag) auf das SE zurückzuführen ist? Da weiss vielleich jemand anders mehr zu sagen.
lechat
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