Diagnose: Fadenpilz

Allgemeine Diskussion zum Seborrhoischen Ekzem

Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon Fox » 20.12.2014, 16:45

(Wer die Vorgeschichte überspringen will, beginnt bei :!: )

Ich war vor ein paar Wochen mal wieder bei einem neuen Hautarzt.

Dieser ist Spezialist für Haar- und Kopfhaut.
Ich habe erstmal nichts über vorherige Diagnosen erzählt, sondern lediglich die Symptomatik gechildert.
Und dann passierte etwas, dass ich bei vorangegangenen Hautärzten noch nie beobachten konnte:
- Er zog sich Handschuhe und einen Mundschutz an
- Und betrachtete meine Haut im Gesicht und meine Kopfhaut sehr genau (auch mit Lupe)

Dann stellte er eine Diagnose: Seborrhoisches Ekzem.
Soweit, so gut.

Doch dann sagte er, er wolle sicher gehen, da SE zunächst die naheliegendste, aber nicht die einzige Ursache sein könne.

Daraufhin ließ er von einer Assistentin ein paar meiner (zu diesem Zeitpunkt reichlich vorhandenden) gelblichen Kopfschuppen abtragen und ins Labor zur Analyse schicken.

Dann verschrieb er mir ein leichtes Cortisonpräparat (musste in der Apotheke gemischt werden) und ein mildes Shampoo. Zusammen mit einem genau aufgeführten Plan, sollte ich nun Shampoo und Creme auf die betroffenen Stellen über einen mehrere Wochen dauernden Zeitrahmen anwenden (ja, auch auf die Kopfhaut).

Nach zwei Wochen waren die Symptome völlig verschwunden. Mein Haar war nicht mehr strohig und meine Kopfhaut 99% schuppenfrei. Ein wunderbares Gefühl. Kein Jucken und Kratzen mehr.

:!: Nach zwei Wochen kam dann das Ergebnis der Analyse aus dem Labor:
:idea: "Trichophyton Mentagrophytes"
:!: Ein Fadenpilz.
:?: Konnte dies die Ursache gewesen sein?
Ich sollte nun das Cortison und das Shampoo absetzen und bekam ein Anti-Pilz-Shampoo (rezeptpflichtig) verschrieben: Batrafen S Shampoo und Batrafen Creme.

Meine Haut wurde noch besser!
Heute ist meine Haut völlig in Ordnung!
Ich wende das Shampoo und die Creme noch weiter an, da der Fadenpilz schwer ganz auszumerzen ist und das sehr, sehr lange dauern kann (Hautpilze sind unheimlich hartnäckig). Es kann sein, dass ich das noch ein halbes Jahr oder länger machen muss, bis es ein für alle mal (hoffentlich) dann weg ist.

Ich bin sehr dankbar, dass dieser Hautarzt nicht einfach nur eine Blickdiagnose gemacht hat, sondern den Weg über's Labor gegangen ist.

Nun war die Frage: Wo hab ich mir diesen Pilz den eingefangen?
Nun, solche Faden(Haut)Pilze kann man sich schon im Fitnessstudio oder im Schwimmbad oder in der freien Natur holen. Auch Haustiere können sie übertragen.

Da erinnerte ich mich an einen Post hier im Forum, wo jemand angab, das SE wäre bei ihm aufgetreten, als er angefangen hätte, zu trainieren - im Fitnessstudio.
Auch ich habe mal im Fitnessstudio trainiert! Und mir dort, oder vielleicht auch durch ein altes, verschwitztes Kostüm, das ich einmal für eine Schulaufführung ausgeliehen hatte, mir den Fadenpilz eingefangen, der sich dann über die nächsten 15 Jahre feucht fröhlich weiter ausgebreitet hat.

Also, ich hoffe, meine lange Suche nach der Ursache meiner Symptome ist damit beendet. Nun arbeite ich mit Creme und Shampoo daran, diesen Pilz tiefenwirksam auszumerzen.
Bis jetzt sieht es sehr vielversprechend aus.

:arrow: Sprecht mal mit eurem Hautarzt darüber. Könnte sein, dass auch bei euch die Diagnose nicht SE lautet, sondern: Fadenpilz!
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon gezha » 21.12.2014, 00:30

Hi,

klasse, dass du den Pilz losgeworden bist! Glückwunsch dazu.

Das mit dem Fitnessstudio war wohl ich. Kann gut sein, dass ich auch diesen Fadenpilz habe, wobei bei mir im Darm bereits etwas Candida albicans nachgewiesen wurde.
Aber auch gerade die Mischung zwischen Candida und dem Fadenpilz kann der ausschlaggebende Punkt sein.
Ich werde das definitiv beim nächsten Arzttermin mal ansprechen.
Gelbliche Schuppen habe ich zwar nicht, aber Schuppen (weiße) auf der Kopfhaut bereits seit 8 Jahren ...
Eigentlich sollte man Verfassungsklage gegen das Seborrhoische Ekzem erheben. Es schränkt einen in seiner allgemeinen Handlungsfreiheit aus Art. 2 I GG ein.
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon Fox » 21.12.2014, 12:12

Gelbliche Schuppen habe ich zwar nicht, aber Schuppen (weiße) auf der Kopfhaut bereits seit 8 Jahren ...


Meine Schuppen waren auch weiß. Allerdings hat sich durch Jucken und Kratzen dann irgendwann Eiter gebildet, wodurch sie dann gelblich wurden. Vielleicht wird auch deswegen Fadenpilz und SE gerne verwechselt...
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon Fox » 17.01.2016, 12:23

Hi an alle, die das hier lesen!

Ich gebe mal einen kurzen Zwischenstand durch, wie es mir seitdem ich diesen Thread eröffnet habe erging:

Die gute Nachricht zuerst: Ich bin z.Zt. völlig beschwerdefrei und meine Haut sieht blendend aus!

Die schlechte Nachricht: Meinen Fadenpilz bin ich noch nicht ganz los. Denn wenn ich das folgend beschriebene Programm nicht regelmäßig ausführe, kommen die Symptome nach 2-3 Wochen laaaaangsam wieder.

Aber, hier wieder eine gute Nachricht: Mein Pflege-Programm ist einfach und liefert mir 100% Zufriedenheit: Kein Jucken, keine Rötungen, keine Schuppen usw. Alles gut!

Mein Pflegeprogramm in Kürze:

1-2x/Woche Haarewaschen:
Vorspülen mit handelsüblichem Haarshampoo nach Geschmack
Batrafen S Shampoo (10-15 Minuten lasse ich es einwirken)

Für alle(!) betroffenen Hautpartien:
Efadermin Salbe (von Widmer); ich wende sie 1x tägl. bis 1x alle zwei Tage an oder je nach Bedarf

Das war's - und mir geht's blendend!

Bei Fragen, gerne auch PM an mich.
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon TomSchulte » 24.03.2016, 14:02

Hallo Guten Tag,

mein Name ist Tom-Sebastian Schulte und ich bin 33 Jahre jung und habe auch ein SE im Gesicht (Stirn, in den Ohrmuscheln, hinter den Ohren, auf der Nase und um die Nase herum, im Oberlippenbereich und ausserdem unterhalb des Mundes in Richtung Kinn und an den Wangen) und Körper (Brust und Rücken, Schulter).
Am Oberkopf sind meine Haare in den letzten Jahren ausgedünnt. Die Geheimratsecken sind kaum vorhanden und eine Tonsur am Hinterkopf habe ich nicht. Der Oberkopf ist fast immer gerötet, jedoch ohne Schuppen meist. Die Rötung sieht aus wie gute Durchblutung oder eine Entzündung. Jedoch keine Papeln oder Pusteln oder sonst eine Erhebung der Haut, sondern nur relativ rot.
An den Schläfen waren die Schuppen meist weiss, und die Haut darunter teilweise gerötet, jedoch manchmal auch nicht. Am Hinterkopf und Nacken genauso wie an den Schläfen. Am schlimmsten ist das Jucken im Schambereich. Dort scheint das Ekzem auch zu sein.

Ich habe jahrelang zig verschiedene Antimykotika und Antibiotika verwendet. Sowohl für die Kopfhaut als auch für das Gesicht. Erst haben Hautärzte die Cremes verschrieben und der Apotheker hat die Creme selber gemixt, dann habe ich Fertigpräparate verschrieben bekommen. Von Selsun bis Head und Shoulders habe ich alles mögliche verwendet. Und Epi Pevaryl für die Kopfhaut. Und Ducray Shampoos. Und auch das Eucerin DermoCapillaire Anti-Schuppen Creme Shampoo hat nichts gebracht.

Mittel mit Urea haben meist das Schuppen der Kopfhaut und das Ekzem noch verschlimmert.

Auch Apfelessig war sinnlos, genauso wie Rosiced Creme, Fungoral Creme und andere Cremes. Auch Betagalen hat nichts gebracht.

Kein einziges Antimykotikum oder Antibiotikum hat auch nur eine kleinste Verbesserung jemals bewirkt. Nichteinmal für 1 Tag.
Weder im Gesicht noch auf der Kopfhaut. Und auch eine Creme gegen Milben hat nichts gebracht. (Crotamitex mit Wirkstoff Crotamiton)

Und in diesem Forum wird immer wieder von gelblichen Schuppen berichtet. Das alles habe ich nahezu gar nicht.

Auf der Kopfhaut habe ich Schuppen seit 21 Jahren, aber die waren fast immer weiss und fielen im Laufe des Tages auf meine Schultern. Aber gelbliche Schuppen? Wenig zwischendurch.

Und im Gesicht? Nur wenn ich einen Bart wachsen lasse, dann entstehen gelbliche Schuppen. Kann aber auch daran liegen, wenn ich mein Gesicht nicht mit Waschgel wasche, dass dann Schuppen im Bart übrigbleiben.
Oder Reste von der Creme, mit denen ich mich eincreme.
Und ohne Bart habe ich keine gelblichen Schuppen im Gesicht und nie gehabt.

Auch am Körper habe ich auf den roten Stellen des Ekzems keine gelblichen Schuppen. Die einzige Ausnahme war, als das Ekzem am Rücken und an der Schulter sehr stark und sehr ausgebreitet war, da kamen erst gelbliche Schuppen, vorher jedoch, als das Ekzem an diesen Stellen (noch) nicht so stark war, waren da auch keine gelblichen Schuppen.

Darüber hinaus wird immer gesagt, dass das Ekzem an fettigen Stellen der Haut auftritt. Meine Haut am Oberkörper jedoch ist eher trocken und nicht fettig, und an der Schulter und am Rücken genauso.

Und am Oberkörper und am Hals scheint sich das Ekzem selber in Schach zu halten. Seit Jahren wird es am Oberkörper mal stärker und mal schwächer, obwohl ich dort nahezu nie mit einer Creme eincreme. Und am Hals bleibt es auch meist gering, obwohl ich da auch nie was eincreme.

Ich wollte mal einfach meine Gedanken hier jedem mitteilen, und würde mich freuen, wenn mir jemand sagen könnte, was ihr von meinen Befunden haltet.

Und ich wollte noch fragen, was haltet ihr von dem Gedanken, dass das Ekzem eine Fehlbesiedlung der Haut ist. Also dass der Haut verschiedene gute Bakterien fehlen, so dass das Mikrobiom der Haut durcheinander kommt und so das Ekzem entsteht.
Bei Neurodermitis ist eine Fehlbesiedlung der Haut auch eine Ursache meist.
Dann müsste man nur einen Hautarzt finden, der einem eine präbiotische Creme verschreibt, und dann müsste das Ekzem abheilen.

Abstriche von meiner Haut wurden auch immer wieder gemacht, jedoch wurde bei mir nie ein pathogener Pilz gefunden, auch kein Malassezia furfur.

Das Ekzem tritt immer dann stärker auf, wenn ich bei der Kosmetikerin war, und dort mit Ultraschall meine Haut gepeelt wurde. Und wenn ich mein Gesicht mit Waschgel wasche, scheint das Ekzem auch aufzublühen. Vielleicht sieht man das Ekzem aber auch nur besser in diesen Fällen von Peeling oder Waschgel.
Wenn ich Prednitop Creme verwende, dann geht das Ekzem immer schnell zurück. Und obwohl ich die Creme nur 1 Tag am Oberkörper verwendete, war es manchmal so, dass sie 2-3 Tage später immer noch wirkte, also das Ekzem verblasste am 2. und 3. Tag immer noch mehr, obwohl ich die Creme gar nicht mehr verwendete an diesen Tagen.
Beta Lotio Winthrop hat am Rücken und an den Schultern sehr gut gewirkt. Teilweise waren alle Rötungen komplett weg für Wochen oder Monate, nachdem ich Beta Lotio Winthrop einige Zeit genommen hatte. Dann musste ich wochenlang gar keine Creme oder andere Mittel mehr auf dem Rücken und den Schultern verwenden.

Ich war schon bei circa 14 Hautärzten in den letzten 10 oder 11 Jahren, aber keiner hat mir wirklich helfen können bisher. Kennt jemand Frau Dr. Baatz aus Recklinghausen? Ich hoffe mal, ich darf den Namen hier erwähnen. Ist sie zu empfehlen? Gerne auch per privater Nachricht hier im Forum.

Vielen Dank für das Lesen meines Beitrags und ich hoffe auf ernstgemeinte hilfreiche Antworten. Vielen Dank im voraus.

Tom
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon TomSchulte » 24.03.2016, 15:14

Ich kann meinen Beitrag nicht mehr bearbeiten, daher ergänze ich hier noch etwas.

Es wurden auch mehrere Pilzkulturen über die Jahre angelegt, die waren immer alle negativ, es wurden nie pathogene, also krankmachende, Pilze gefunden.

Reichen denn auf der Haut angewendete Antimykotika nicht aus? Gehen die nicht tief genug in die Haut, um den Pilz zu bekämpfen? Shampoos mit antimykotischen Inhaltsstoffen habe ich meist mehrere Minuten einwirken lassen, so wie es vorgeschrieben war. War alles immer wirkungslos.
Von Eucerin Dermo Capillaire zeigt ein Produkt Wirkung, um die Schuppen zu eliminieren. Ein Tonikum ohne Urea. Es enthält Licochalcone A. Damit gehen die Schuppen weg, wenn ich es abends auf die Kopfhaut auftrage. Man darf es nicht direkt abspülen wieder. Die Schuppen sind teilweise tagelang weg und die Rötungen der Kopfhaut auch.

Auch jegliche Desinfektionen mit anderen Mitteln, wie z.b. Betaisodona mit dem Wirkstoff Povidon-Iod, waren wirkungslos. Auch Desinfektionsspray für Wunden war wirkungslos, genauso wie pflegendes Aftershave.

Durch das Ultraschall-Peeling bei der Kosmetikerin einmal alle 2 Wochen wird temporär die Haut relativ sterilisiert, jedoch kommen die normalen Bakterien und Pilze der Haut circa 1 Stunde nach der Behandlung wieder, also besiedeln die Haut erneut, so wie es normal und gut ist.

Ich weiss nicht, ob das sonst noch jemand hier hat, aber meine Augenpartie sieht oft fürchterlich ausgedörrt aus. Als würde die Haut der Augenpartie überhaupt keine Feuchtigkeit mehr in sich haben. Als wäre ich 75 Jahre alt oder noch älter um die Augen herum. Denn ich muss noch ergänzen, im Gesicht sind auch meine Augenlider oft gerötet und auch die Haut der Augenbrauen ein wenig.
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon ululu » 24.03.2016, 19:07

TomSchulte:

hört sich teilweise nicht nach SE an bei dir , auch da es an Stellen ist die eigl untypisch sind oder ? und wenig gelblich . Aber kann ich so natürlich nicht beurteilen.

Hast du mal einen Allergietest gemacht oder irgendwas ? Weiss selbst noch nicht ob es was bringt , bin ja noch dran. Aber denke nur versuch vielleicht mal irgendwas von innen nicht nur cremes.
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon TomSchulte » 24.03.2016, 19:29

Welche Körperstellen meinst du denn, wo es unüblich bei mir ist? An der Nase ist das Ekzem bei mir relativ schmetterlingsförmig, also die Rötung. Aber gelblich? Nur wenn ich mir einen Bart wachsen lasse, dann kommen gelbliche Schuppen. Aber ohne Bart ist es nur eine Rötung im Gesicht und es brennt leicht, fühlt sich entzündet an, also die Haut.
Und an der Kopfhaut? Ich habe im Internet immer wieder Bilder gesehen von gelblichen Schuppenmassen auf der Kopfhaut. Da bin ich ja weit entfernt von. Ich habe nur wenige gelbliche Schuppen auf der Kopfhaut, wenn überhaupt. Meine Schuppen sind fast immer weiss, feine Schuppen, die mal im Haar hängen, aber oft auf die Schultern fallen.
Darüber hinaus tut es immer unendlich gut, wenn ich kühles Wasser auf die Kopfhaut aufbringe. Dann fühlt sich das immer an, als würde ein trockenes Brennen und Feuer auf der Kopfhaut gelöscht werden. Und Kratzen tut oft gut.

Wenn ich die Kopfhaut föhne, brennt/sticht sie noch stundenlang und scheint trocken zu sein wie eine Wüste.


Allergietest? Ja früher mal, da habe ich einen Prick-Test machen lassen. Seitdem ich jedoch vor Jahren eine Hyposensibilisierung habe machen lassen und meine Fehlbesiedlung im Darm mit Probiocult, Mutaflor Mite und Mutaflor korrigiert habe, habe ich seit Jahren den Heuschnupfen kaum noch. Und wenn meist nur mal 1 Tag oder ähnlich kurze Zeiträume. An dem 1 Tag dann vielleicht mal relativ stark, aber am nächsten Tag dann nicht mehr. Aber nichtmal mehr jedes Jahr muss der Heuschnupfen auftreten.

Da kam raus, dass ich auf einiges reagiere, aber man sagte mir, ich hätte Heuschnupfen (Gräser und Roggen).
Trotzdem esse ich weiterhin 1mal am Tag mittags Paprika und abends Tomaten. Auch Brot esse ich weiterhin und Joghurt, Nudeln und Kartoffeln, Broccoli und Möhren.

Wenn ich irgendetwas dieser Nachrungsmittel mal wegließ, veränderte sich nichts an der Haut, sie wurde nicht besser und nicht schlechter.

Epikutantest habe ich auch mal machen lassen, auf Nickel und Chromate wurde getestet. Der Test war aber gottseidank negativ. Keine Allergie somit gegen Nickel oder Chromate.

Im Moment nehme ich seit einiger Zeit für meine Gesichtshaut die Creme von Avene mit Thermalwasser. Die verbessert die Rötungen etwas.

Ich wollte auch noch ergänzen, dass ich aus meinen Ohrmuscheln immer jede Menge gelbliche Schuppen hole. Da sind gelbliche Schuppen. Jeden Tag kann ich aus den Ohrmuscheln immer grosse Menge gelbliche Schuppen holen. Immer wieder neu, als würden sich die ganzen Schuppen in den Ohrmuscheln innerhalb weniger Stunden immer wieder neu bilden.
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon ululu » 24.03.2016, 20:33

ja ich meinte zum beispiel rücken habe ich bei se noch nie gehört . Gesicht, Kopf, Ohren und manche noch Brust so ist es meistens glaube.

Ok dann hast ja schon einiges versucht.

Was ist mit Terzolin wirkt das bei dir?
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon TomSchulte » 24.03.2016, 20:52

Terzolin selber habe ich nie versucht.

Aber ist da nicht Ketoconazol drin? Ich habe folgende Wirkstoffe versucht. (Ich weiss nicht, ob ich noch alle zusammenbekomme aus dem Gedächtnis, ich mach die Aufzählung also nach bestem Wissen und Gewissen):

Ketoconazol in der Fungoral Creme
Head und Shoulders Shampoo mit dem Wirkstoff Zinkpyrithion
Ducray Shampoos, keine Ahnung welcher Wirkstoff
Epi Pevaryl mit einem Antimykotikum mit der Endung -azol, aber welches genau, weiss ich nicht
DermoCapillaire Anti-Schuppen Creme Shampoo mit den Wirkstoffen Pirocton Olamin, Climbazol und Polidocanol. Kurzfristige Linderung, nach einigen Wochen Schuppen wieder da.
Das Shampoo mit Namen Selsun hat nie was gebracht, keine Ahnung welcher Wirkstoff.
Der Wirkstoff Selendisulfid hat auch nichts gebracht.

Auch wenn ich die Shampoos 5 Minuten auf dem Kopf belassen habe, immer wirkungslos.

Selbstgemixte Cremes von Arzt und Apotheker mit antimykotischen und / oder antibiotischen Wirkstoffen auch immer völlig wirkungslos.

Ich hatte auch mal eine Alkohol-Lösung mit Kortison für die Kopfhaut, hat auch nichts gebracht.

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Das DermoCapillaire Anti-Schuppen Intensiv-Tonikum, welches die Schuppen bei mir eliminiert als einziges, wirkt nur auf der Kopfhaut. Wenn ich dasselbe Mittel auf den Körper oder ins Gesicht bringe, wird das Ekzem entweder nicht besser oder sogar noch STÄRKER. Das ist doch absurd.
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon ululu » 24.03.2016, 21:34

ja ketoconazol !

also bei mir ist terzolin für kopfhaut bis jetzt das beste und dermasence barrio pro fürs gesicht . super creme für mich war schon beim ersten anwenden gut !

und wenn mal rötungen zu stark sind habe ich so eine lierac weiss grad nicht wie sie weiter heisst . hatte ich hier im andern forum schonmal geschrieben .
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Re: Diagnose: Fadenpilz

Beitragvon TomSchulte » 24.03.2016, 22:01

Freut mich wenn bei dir einige Mittel gut wirken.

Aber noch eine wichtige Frage:

Ich war schon bei circa 14 Hautärzten in den letzten 10 oder 11 Jahren, aber keiner hat mir wirklich helfen können bisher. Kennt jemand Frau Dr. Baatz aus Recklinghausen? Ich hoffe mal, ich darf den Namen hier erwähnen. Ist sie zu empfehlen? Gerne auch per privater Nachricht hier im Forum.

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