was mir geholfen hat – naturheilkundliche behandlung

Was hilft, was nicht? Tipps und Erfahrungen

was mir geholfen hat – naturheilkundliche behandlung

Beitragvon vian » 25.05.2017, 11:36

hallo miteinander,

vor 3 monaten brach bei mir erstmals ein seborrhoisches ekzem großflächig auf der brust und auf dem rücken aus.

die behandlung des arztes war ein witz: er schrieb den krankheitsnamen auf einen zettel und das war´s.

zum glück gibt es das internet und einige lebenserfahrung. der erkrankung war eine phase der erschöpfung durch zu viel arbeit und stress und eine schwächung des immunsystems vorangegangen.
ich habe mir eine gesundheitsoffensive verordnet – mein ziel war, das seborrhoische ekzem zu heilen und mich zu regenerieren. nach zwei monaten war das seborrhoische ekzem abgeheilt und war ich wieder fit. einige der folgenden behandlungsschritte fand ich bei internet-recherchen, einige mittel setze ich seit 20 jahren immer mal wieder zur entgiftung, zur amalganausleitung oder behandlung von allergien ein.

1. candida behandlung
pefrakehl D6 > 8 tropfen täglich, 1 monat
http://www.naturheilt.com/medikamente/pefrakehl.html
gleichzeitig begonnen:

2. basische ernährung & getränke = entsäuerung
ich habe mich konsequent basisch ernährt, d.h. vorwiegend von gemüse.
zwei monate (siehe oben candida) habe ich wegen des zuckers auch obst gemieden.
gute kochbücher über basische ernährung schreibt elisabeth fischer:
http://www.elisabeth-fischer.com/

ich verzichte weitgehend auf fleisch, fisch und milchprodukte. yogurt, quark und früchte esse ich wieder, seit das se abgeheilt ist. beibehalten habe ich eine weitgehend basischen ernährung, esse jedoch in geringem maße auch nicht basische lebensmittel, z.b. unterwegs, bei restaurantbesuchen oder essen mit freunden.

getränke:
viel brennesseltee (könnt ihr selbst enten), grüner hafertee, basentee, wasser & bancha.
konsequent gemieden habe ich kaffee, schwarzen und grünen tee und alkohol.

3. entgiftung
die entsäuerung setzt gifte frei, diese müssen ausgeleitet werden mit chorella (algen in tablettenform).
hilfreich sind auch bärlauch und koriander, recherchiert hierzu.

4. darmsanierung
die gestörte darmflora sanieren mit symbioflor 1 + symbioflor 2.
30 minuten vor den mahlzeiten einnehmen, aufsteigend, mit 3 mal 5 tropfen beginnen, langsam steigern auf 3x 10 -15.

5. bio shea butter
einen kleks in der hand geschmeidig reiben und das seborrhoische ekzem damit eincremen - eine gute heilsalbe.
https://www.krankenschwester.de/forum/t ... deen.2651/ danke!!

falls ihr mit mengenangaben oder reihenfolge der genannten heil- und lebensmittel unsicher seid, sucht eine naturheilkundige ärztin oder heilpraktikerin, die sich mit entgiftung, darmsanierung etc. auskennt.

weitere gesunde lebensmittel während der behandlung und weiterhin:
dashi: traditionelle japanische suppe auf der basis von kombu-algen (die algen zunächst schonend zubereiten bei nur 60° 1 std. kochen), shitake-pilzen und bonito-flocken (recherchiert im internet)
kimchi: 2-fach milchsauer vergorenes gemüse, lecker und gesund. könnt ihr nach diesem buch selbst herstellen: https://buchgourmet.com/buch/kimchi-die ... en-kueche/ > kimchi, die seele der koreanischen küche.
grüne smoothies, anfangs ohne obst (candida/zucker), jetzt auch mit (trocken-)früchten.

link, der mir geholfen hat:
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.ph ... -los/page8 -> rift > vielen dank!
weitere links sind hier leider nicht zugelassen :-(

ich bin glücklich, dass sich das seborrhoisches ekzem verzogen hat, die hinweise, dass es angeblich unheilbar sei, haben mich erschreckt.
obwohl ich auf viele lebensmittel verzichtet habe, habe ich die behandlung kaum als einschränkung empfunden, mich bald regeniert und besser gefühlt und dabei ein paar kilo abgenommen. da ich in der woche viele stunden unterwegs bin, koche ich essen vor, friere es protionsweise ein und nehme mir ein oder zwei mahlzeiten sowie getränke zur arbeit mit. praktisch ist ein 1/2 liter - themo-gefäß für warme suppen. grüne smoothies lassen sich in einer stoßsicheren glasflasche mit bezug gut transportieren.

für die jenigen, die eine begabung für solche dinge haben, kann ein pendel helfen, die mengen, heilmittel und lebensmittel, die ihr vertragt, auszupendeln. so könnt ihr, wenn pendeln bei euch funktioniert, eure behandlung individuell auf euch abstimmen.
wer sich unsicher fühlt, suche sich eine fachkundige begleitung.

vielleicht kann ich der einen oder dem anderen mit diesen hinweisen weiterhelfen.
gute heilerfolge wünscht euch
vian
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Re: was mir geholfen hat – naturheilkundliche behandlung

Beitragvon vian » 21.04.2018, 09:27

hallo miteinander,

vor über einem jahr erkrankte ich erstmals an dem seborrhoischen ekzem und war sehr erschrocken, als ich mich umhörte und las, wie die prognosen aussehen. danach behandelte ich mich mit einer kombination aus naturheilkundlichen mitteln, die 1. reinigung des körpers, 2. darmsanierung und stärkung des körpers zum ziel hatten. diese behandlung habe ich hier (siehe oben)ausführlich dargestellt.
seither bin ich frei von beschwerden, das ekzem ist nicht wieder aufgetaucht.

seit abklingen des ekzems ernähre ich mich wieder weniger streng, übertreibe jedoch nicht mit säurebildenden lebensmitteln (siehe oben).

ich wundere mich, dass ich nie ein feedback zu meinem beitrag erhalten habe.

beste grüße
vian
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Re: was mir geholfen hat – naturheilkundliche behandlung

Beitragvon G80 » 21.07.2018, 21:40

Erstens mal vielen Dank für den Beitrag und auch Glückwunsch, dass Du das SE losgeworden bist.

Allerdings stellt sich mir die Frage, ob Deine Ernährung bzw. Deine naturheilkundliche Behandlung was damit zu tun hatte, oder ob Du lediglich Glück hattest. Die basische Ernährung alleine war es sicher nicht, weil die habe ich auch schon probiert, ohne irgendeinen Effekt, außer, dass ich irgendwann Übelkeit gegen die Produkte entwickelt habe.
Tees wie Brennessel oder Kamille, was ja auch ab und zu zu lesen ist, haben bei mir auch keinen positiven Effekt auf das SE gehabt. Nach solchen Tees hat man lediglich permanent Harndrang, ansonsten konnte ich keine Wirkung feststellen. Und Haarewaschen mit Kamillentee war auch nicht erfolgreich.
Solche Hausmittelchentipps bekommt man in der Anfangsphase von Mama oder Oma ja zur Genüge. Bei mir hat das leider alles nichts geholfen.
Algen habe ich nie in der Fülle zu mir genommen. Vielleicht ist da was positives drin. Keine Ahnung.
G80
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Re: was mir geholfen hat – naturheilkundliche behandlung

Beitragvon Boni4 » 18.09.2018, 09:15

Guten Morgen :)

Da kann man mal sehen, was eine gesunde Ernährung ausmacht.
Es freut mich für dich, dass du eine Besserung für dich gemerkt hast :)

Ich stelle gerade auch meine Ernährung um und habe auch schon viele gute Tipps sammeln können.
In dem Bereich kenne ich mich noch nicht so gut aus, deshalb sammle ich erst einmal und am Ende schaue ich dann was ich mache.

Unter anderem habe ich mir bei https://stoffwechsel.info/thema/lebensmittel/ sehr gute Informationen zu Lebensmitteln gesucht welche den Stoffwechsel ankurbeln sollen, auch ein Faktor der mir gut tun würde.

Beim Arzt war ich noch nicht aber werde mich die Tage mal dahin trauen.

Dir noch alles Gute.
Boni4
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