Viola tricolor

Was hilft, was nicht? Tipps und Erfahrungen

Re: Viola tricolor

Beitragvon Sabbel » 23.05.2016, 09:06

Hey hey.

Ich habe diese homöopatische Viola-Lösung jetzt auch da und benutze das um mein Gesicht abzutupfen nach dem täglichen Duschen. Wattepad nass machen und ca. 10 Tröpfchen drauf und auf das ganze Gesicht auftragen. Ich kann dazu noch nichts sagen, denn mein Minocyclin wirkt noch nach.

Aber falls es echt nicht wieder kommt, lag es dann am Viola. Aber ich glaube halt so sehr an Homöopatie wie an Gott. Ich bin da Agnostiker. Lassen wir uns überzeugen. :)
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Re: Viola tricolor

Beitragvon Olli74 » 23.01.2017, 16:32

Hallo, war lange nicht mehr online :/ Habe nun über 6 Monate Viola trcolor (Stiefmütterchen) an meinem Seborrhoischem Ekzem getestet und kann sagen: Volltreffer.

Keine Globuli oder dergleichen homöopathisches sondern richtigen EXTRAKT

Heilen kann man das Ekzem damit nicht, aber lindern. Hatte gerade erst im Außenohr fürchterliche Stellen, wo es sich eingenistet hat, Shampoo und waschen half nicht mehr, es hatte sich am Gehörgang festgebissen und man musste ständig kratzen oder pusteln. An der Nase war es auch wieder, diese schäbigen roten Flecken :(

Nun habe ich Gesicht und Ohren und Kopfhaut 2 Tage mit Viola Extrakt gewaschen, 20min. einwirken lassen, dann abgespült und heute ist an einer hartnäckigen Stelle am Gehörgang eine riesige Schuppe losgegangen brrr... darunter fühlt sich die Haut nun wie neu an, weich und samtig, es juckt nichts mehr :) wow wie eine Babyhaut... das genieße ich erst mal... bis zur nächsten Runde...
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Re: Viola tricolor

Beitragvon Olli74 » 23.01.2017, 16:51

Hey Tom!

schade, dass ich dich nicht eher gelesen habe :) hoffe es geht dir einigermaßen? Also nach deinen Bildern denke ich in deinem Bartansatz über der Oberlippe das sieht schon nach SE aus, so sieht es bei mir auch aus. Probier mal den Extrakt... keine Pillen oder Minimalinhaltsstoffe (homöopathische Dosen), sondern richtiger purer Viola Extrakt 1:10 runterverdünnt mit Wasser (1ml Extrakt + 9 ml Wasser), du merkst wie im Zeitraffer, dass es dem SE an den Kragen geht. Leider hält das nicht für immer und der Entzündungskreislauf beginnt irgendwann von neuem :( Als allgemeine Creme für die tägliche Pflege würde ich eine O/W Emulsion nehmen (nicht W/O). D.h. eine Öl in Wasser Emulsion, das ist ganz wesentlich bei SE, nichts Wasser in Öl (fettiges) draufkleistern, dann blüht es richtig auf... Eine gute Tagespflege die ich auch täglich verwende ist: Linola ungesättigte Fettsäuren 0,5g/100g (PZN: 06340777). Haut nicht so furchtbare Sachen auf das Ekzem, es lässt sich bei entsprechender Veranlagung NICHT austreiben! (Es gewinnt gegen euch). Ich habe ü 1.5 Jahrzehnte Erfahrung ;) und bloss KEIN Cortison :twisted: NIE

Grüße,
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Re: Viola tricolor

Beitragvon Olli74 » 23.01.2017, 16:58

der Trick an der Viola ist ja, dass es neben entzündungshemmende auch eine Cortison-ähnliche Wirkung hat, die Betonung liegt auf ähnlich. Das kann man also nutzen und wirkt auch beim SE prächtig, man erspart sich aber die ganze Palette an Nebenwirkungen des echten Cortisons im Gesicht!

Grüße,
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Re: Viola tricolor

Beitragvon TomSchulte » 23.01.2017, 18:21

Danke für die Infos.

Hatte bisher eine Creme mit Viola tricolor als Haupt-Inhaltsstoff. Hat aber nichts gebracht.

Wenn du von Entzündungen sprichst, müsste man ja erst einmal wissen, wieso sich die Haut entzündet. Pilze sind es ja nicht. Milben sind es ja auch nicht.

Vielleicht ein Vitamin-Mangel? Vitamin D könnte fehlen. Vitamin D ist auch wichtig für die Haut und die Schleimhäute. Einfach mal testen lassen beim Arzt mittels Blutabnahme.

Vitamin D, Folsäure, Eisen, Vitamin B12.

Meine Mundwinkel sind schon lange eingerissen, meine Ohrläppchen immer wieder schuppig und fast eingerissen. Ich habe immer wieder Aphthen im Mund und ein Analekzem.
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Re: Viola tricolor

Beitragvon Olli74 » 24.01.2017, 14:54

Tom, grüß dich :)

hm, das spricht für einen ganzheitlichen Ansatz in der Behandlung und Diagnose, wenn es so vielfältig durchschlägt! Dazu bin ich natürlich nicht in der Lage, sondern nur ein Experte (Arzt). Bei mir ist es durch zahlreiche Ärzte bestätigt, dass es sich um SE handelt und es ist nicht heilbar. Es führt also über die Jahre zu einer mehr oder weniger spürbaren Dauerbelastung.

Wenn es von einer anderen Erkrankung mit verursacht wird, darf man das Ekzem nat. nicht isoliert für sich betrachten. Also wenn eine Magen-/Darmerkrankung dahinterstecken sollte > Magen-/Darmspiegelung machen, um es ggf. abzuklären. Wenn eine schwerwiegende Immunerkrankung dahintersteckt (HIV), auf HIV testen lassen, um es abzuklären. All das habe ich schon hinter mir, negativ.

Pilze sollen es sein, diese sind aber nicht unbedingt als "pathogen" nachweisbar (weiß ich nicht, glaube ich aber nicht), sondern "allerwelts"-Pilze (Hefen), die JEDER gesunde auch auf der Haut hat. Pilze oder Bakterien ist nicht gleich "Panik kriegen", wenn man sich den Tag lang nicht gewaschen hat, findet man abends auf einem qcm Haut 10hoch8 Mikroorganismen "siedeln", die dort immer (wieder) sind. Das hat der Körper normalerweise "im Griff". Nur bei uns gerät das Wachstum von angeblich Hefepilzen "außer Kontrolle" > dies führt zu Abwehrreaktionen der Haut > Entzündung der haut > die reagiert langfristig, mit Abstoßen der oberen Hautschicht (=Schuppen), dann beginnt der Zyklus wieder von vorn.

Wenn man nun versucht den Pilz auszuradieren, mit radikalen Mitteln, läuft man Gefahr selbst unter den Nebenwirkungen zu leiden und wenn man das dann beendet, ist er wieder da ;) Krieg zu führen bringt also bei SE (noch) nichts, da keine Mittel bekannt, die es für immer abstellen.

Ein "fehlendes Vitamin", glaube ich nicht bzw. habe ich schon alles durchgetestet (an mir). Meistens ist in einer guten Mischkost genügend an allen Vitaminen enthalten, so dass man diese nicht gesondert zuführen muss. Sie sollen vielmehr ZUSAMMEN mit dem natürlichen Aufschluss der Zellen (beim Kauen) eingenommen werden und nicht isoliert, als "Pille". Das entspricht nur unserer eigenen Vorstellung, dass dies gut sei. Es ist aber nicht der natürliche Aufnahmeweg (Verzehr von Obst + Gemüse).

Letztlich kann man aber auch nicht aus der Ferne nun sagen, was es ist, du musst dich da rantasten...
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Re: Viola tricolor

Beitragvon Olli74 » 24.01.2017, 15:41

@Tommy Das mit den Schuppen im Bartansatz kenne ich auch, das hatte ich ja auch auf eines deiner Bilder erkannt. Das ist sogar so, je nach Stadium des Ekzems, wenn es so weit ist, dass die entzündeten Partien abheilen und die Haut anfängt zu schuppen, dann heben die sprießenden Barthaare die Schuppen beim "Durchwachsen" von unten nach oben von der Haut ab und fördern sie empor. Sieht lecker aus, so am Arbeitsplatz z.B. für den Nachbarn/Gesprächspartner. Das hatte ich mal so ausgeprägt, dass ich in den Mittagspausen "feuchtes Peeling" auf der Toilette machen musste, weil ich mich sonst geschämt hätte, weil man immer denkt "die gucken alle", wenn man noch wenig Erfahrung mit dem SE hat. "Feuchtes Peeling" ist bei sichtbaren Schuppen im Gesicht wenigstens eine schnelle Abhilfe, am besten mit lauwarmen Wasser und einem Waschlappen vorsichtig die Schuppen abstreifen, ohne zu "rubbeln".

Inzwischen sieht man bei mir kaum noch eine Schuppe, weil der Pflegeaufwand so durchgetimed ist, dass diese keine Chance mehr haben. Damals, als ich noch gesund war, hat man sich morgens eine Handvoll Wasser ins Gesicht geschmissen und ging dann gut gelaunt aus dem Haus, ohne über irgendwas nachzudenken ("Der Tag ist dein Freund"). Wenn SE anklopft, ist es damit langsam aber sicher erst mal vorbei, weil man am Anfang der Sache zu viel Aufmerksamkeit schenkt (fremdartig, krank, anders) und zunächst hektisch versucht, es loszuwerden, was leider nicht geht... es braucht einige JAHRE sich damit abzufinden, dass der Gegner immer da sein wird, immer auf der Lauer liegt, was man macht z.B.: zecht man ein Wochenende durch und lebt unsolide, kann man die Uhr danach stellen, dass es Montag zuschlägt. Letztlich muss man sich mit SE arrangieren.
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Re: Viola tricolor

Beitragvon Olli74 » 24.01.2017, 16:15

@Tommy "Es scheint so, dass der Körper die Haut und Schleimhäute nicht richtig in Ordnung halten kann, als würde ein Vitamin fehlen."

ja, das ist vom Ansatz her gut gedacht, es ist im Ergebnis aber vermutlich leider kein fehlendes Vitamin. Wenn man jetzt "nur" SE hat, wie ich. Meine (laienhafte) Hypothese dazu wäre: Es kann z.B. ein fehlender Faktor in unserer Immunantwort sein, so dass es dem Immunsystem nicht mehr gelingt, das Gleichgewicht zu aufrecht zu erhalten, welches notwendig ist, damit die Haut o.k. bleibt (daher auch HIV Test machen). War dieser Faktor vorher mal ausgeprägter (als man jung war) und ist dann im Alter schwächer geworden? Es kann an der Zusammensetzung des Schweißes liegen, da schweißreiche Regionen ja eh bevorzugt sind, in dem ggf. Stoffe vermehrt als normal enthalten sind, die die Mikroorganismen als "lecker" betrachten (und sich draufstürzen), so dass es zu einer solchen hartnäckigen und intensiven Besiedlungsdichte kommt, die den Kreislauf angeblich in Gang setzt.

Tommy, um nun zu schauen, ob dein Ekzem im Gesicht und an den Ohren auf typische Antimykotika/Antibiotika anspricht, die bei SE bestenfalls verwendet werden (kein Cortison), würde ich mir vom Haut Dr. mal ein typisches und recht wirksames aufschreiben lassen:

Metronidazol 2% (1g ad 50 g) ung. emuls. aquos

Genau in dieser Zubereitung. Das ist etwas mehr (2%) als normal üblich, aber in hartnäckigen Fällen des SE verwendbar (wie bei mir früher der Fall) und auf einer Salbengrundlage (vom Apotheker in diesen roten Töpfchen angemischt), die rasch und vollständig in die Haut einzieht, diese nicht belastet und keine "Fettschicht" hinterlässt (Unguentum emulsificans aquosum = wasserhaltige hydrophile Salbengrundlage). D.h. der eh schon gereizten Haut, die man so exponiert umherträgt (Gesicht) sieht man es nicht an, dass du was draufgecremt hast und sie nimmt es dankbar an. Nicht Ketokonazol oder Bifonazolsalbe, das sind frei verkäufliche -azole, die zwar auch bei Pilzinfektionen wirken. Im Gesicht würde ich dir aber speziell zu Metronidazol raten, welches leider über den Dr. verschreibungspflichtig ist. Dann schaust du mal ob nach 1-2 Wochen täglicher Anwendung eine Besserung eintritt, d.h. ob dein Ekzem darauf anspricht? Dann kannst du später immer noch mit Viola tricolor arbeiten... Wäre so meine Idee. Wenn es darauf anspricht, bist du schonmal einen Schritt weiter... berichte einfach mal! Alles Gute!

Gruß,
Olli
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Re: Viola tricolor

Beitragvon Olli74 » 24.01.2017, 16:35

@Tommy du brauchst dir wegen des Metronidazol keine Sorgen machen, das hat keine erkennbaren Nebenwirkungen. In meiner schlimmsten Zeit habe ich davon 1-2 Töpfchen pro Quartal dauerverbraucht, also 200-400g pro Jahr. Nur langfristig muss man es halt so sehen, dass es nicht nur antimykotisch wirkt, sondern unter "Antibiotika" läuft (daher auch verschreibungspflichtig), obwohl es auch ein "-azol" ist (Ketokon-azol, Bifon-azol, Clotrim-azol u.s.w.). Diese Arzneimittel werden immer Mittel der Wahl sein, in der akuten SE Behandlung.

Mein Verbrauch an Metronidazol habe ich über Jahre auf inwischen 0 runtergefahren, weil ich mir über die Jahre Alternativen überlegt habe (vor allem ausgetestet, vieles wirkt ja nicht nachhaltig), um von den Antibiotika wegzukommen, außer man braucht sie wirklich. So kam ich dann u.a. auch auf Viola tricolor, die, in Bezug auf SE, hochwirksam ist, wirksamer als viele andere Heilpflanzen, denen Wirkung bei Ekzemen zugeschrieben wird, Dutzende davon habe ich auch bereits durchgetestet... Wenn man aber eine akute Phase hat, wie du, dann hilft einem das "Rumexperimentieren" auch nicht weiter, bzw. führt zu Frust, daher würde ich zunächst den Weg über den Doc und Metronidazol nehmen, gute Besserung!

Gruß,
Olli
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Re: Viola tricolor

Beitragvon TomSchulte » 24.01.2017, 17:08

Metronidazol und einige andere Antimykotika UND Antibiotika, unter anderem Ketoconazol und Clioquinol, wurden mir von Hautärzten aufgeschrieben und das alles hat unendlich wenig gebracht. Wood-Lampen-Untersuchung wurde auch durchgeführt, da hat auch nichts fluoresziert. Also sind es weder Pilze noch Bakterien noch Milben.

Es wurden ja Abstriche gemacht und eine Bakterienkultur wurde angelegt. Nichts gefunden.

Abstriche und dann wurden 4 Pilzkulturen angelegt. 3 mal nichts gefunden. Einmal wurde ein Pilz gefunden, der entsteht, wenn man Käse ißt. Der ist aber nicht der Auslöser für das Ekzem.

Schweiß- und talgreiche Areale? Bei mir ist es unter dem Auge auch, und dort ist weder viel Schweiß noch viel Talg.

Und am Ellenbogen auch seit einigen Wochen. Der Bereich dort ist einer der schweißÄRMSTEN und talgÄRMSTEN Bereiche am menschlichen Körper. Also das Ekzem hat nichts mit Bakterien und Pilzen zu tun und tritt auch an schweißarmen und talgarmen Stellen auf.

Das Immunsystem? Was soll das damit zu tun haben? Dem Immunsystem fehlen auch keine Enzyme, das Immunsystem ist wunderbar.
Fehlender Faktor in der Immunantwort? Ist alles nicht zutreffend.

Die Besiedlungsdichte mit Bakterien und Pilzen ist nicht höher oder anders als bei anderen Menschen ohne Ekzem.

Die Ärzte waren bisher dumm wie Brot und völlig unfähig.
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