Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Was hilft, was nicht? Tipps und Erfahrungen

Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon l33tboi » 30.07.2013, 22:48

@ Liz,

Sind durch das Rainforest Shampoo auch die Schuppen weg?

Viele Grüße
l33tboi
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon Nebel*Geist » 08.08.2013, 01:42

Hi

bei mir ist es ähnlich.
Ich hab schon immer zu Schuppen geneigt, aber es hielt sich in Grenzen. neben Schuppen gabs nen leichten Juckreiz, Spannung auf der Kopfhaut und der Stirn, auf letzterer auch Rötungen und Schuppen (die sich aber mit Wattepad und anschließendem Einkremen in den Griff bekommen ließen). Meine Kopfhaut wurde zunehmend empfindlicher, ich musste Shampoos suchen, die weniger Aggressiv sind. Ich hab als Hauptquellen die Tenside SLS und SLES ausgemacht und hab mich durch Shampoos durchprobiert, die mildere Tenside enthalten, aufgrund des Preis/Leistungsverhältnisses bin ich bei den Alverdeprodukten hängen geblieben.
Ich gebe in Shampoos grundsätzlich zusätzliche Pflegesubstanzen (Panthenol, Jojobawachs, Mandelöl, ...), da sich auch bei den mildesten Shampoos meine Kopfhaut damit einfach besser anfühlte.
Wenn die Schuppen stärker wurden, nahm ich dann immer eine Zeit lang H&S oder ein anderes Schuppenshampoo, aber kaum waren die fettigen Schuppen einigermaßen weg, kamen die trockenen neben den sonstigen Symptomen zu trockener Haut.

Seit ein paar Wochen, mittlerweile eig. schon Monaten fettet meine Kopfhaut weniger nach, ist sehr trocken und sehr schuppig und juckt stark. Anfänglich hab ich wieder Schuppenshampoos verwendet, machte es nicht besser, habe Haaröl auf die Kopfhaut massiert, um der Trockenheit entgegen zu wirken, aber ihr werdet es erraten haben, das war auch nicht das Gelbe vom Ei.
Hab in einem anderen Forum mal nachgefragt, was ich tun kann (ging um lange Haare, denn die hab ich), und es kam bald der Hinweis, dass es sich auch um das SE handeln könnte. Hab mich in der Folge dann mal etwas informiert und in der Tat spricht trotz der trockenen Kopfhaut einiges dafür. Nicht zuletzt, dass auch mine Mutter mit kzemen auf Kopfhaut und in Gesicht zu kämpfen hat. Kleine Stellen mit Rötungen, Juckreiz und/oder brennen, teilweise aber nicht immer Schüppchen treten gelegentlich auf (neben der Nase, neben Mund, ob die eingerissenen Mundwinkel auch damit zusammen hängen, kann ich nicht sagen), hatte die aber irgendwie nie mit meinem Kopfhautproblem in Verbndung gebracht..
Hauptproblemzonen sind aber Kopfhaut und Stirn.
Das starke Auftreten fällt mit einer Belastungssituation zusammen, und als Außlöser wird ja auch Stress diskutiert. In der Zeit war ich auch kaum in der Sonne.
Gesichert ist es allerdings nicht, ich gehe nur davon aus, anhand der Symptome, meiner Vorgeschichte und aufgrund der Probleme meiner Mutter (genetische Zusammenhänge werden ja ebenfalls diskutiert).
Meine Mutter hat für die Kopfhaut Ket vom Doc verschrieben bekommen, das hat bei ihr soweit auch gut funktioniert, wobei ihr Hauptproblem auch eher Nasolabialfalten sind. Sie hatte noch eine Flasche da, also hab ich heute mal damit angefangen, auch wenn als Haupttensid ausgerechnet SLES enthalten ist und zudem noch Disodium Laureth Sulfosuccinate, das wohl auch nicht besser ist. Die Winwirkzeit von 5min war auch nicht gerade angenehm auf der gereizten, aufgekratzen Kopfhaut. Ich habs mir nicht nehmen lassen und auch in dieses Shampoo Panthenol gemischt, auf Ölzusätze verzicht ich aber mal.

Wollte zudem Apfelessig testen. Da wir keinen da haben, ich zudem im Penny nicht fündig wurde, habe ich seit zwei Tagen den Versuch mit normalem Essig verdünnt mit zwei Teilen Wasser gestartet, da es hieß, es wäre hauptsächlich die Absenkung des pH-Wertes für die Wirksamkeit verantwortlich. Brennen hielt sich in Grenzen, aber vielleicht hab ich ihn doch zu vorsichtig, also zu stark, verdünnt.
Wenn ich morgen Apfelessig finde, mache ich dann mit dem weiter.

Schon bevor ich den hinweiß wegen SE bekam, hatte ich überlegt, mir mein Shampoo einfach selbst zu machen und dafür auch Weidenrindenextrakt (Salicylsäure) zu verwenden. Hautcremes rühre ich teils auch selbst an, es gibt nichts besseres zu kaufen, nur die stark begrenzte Haltbarkeit ist ein Manko. Wie das mit Selbstmachshampoos ist, müsste ich mich erst mal informieren. Aber immerhin könnte ich dann sehr milde Tenside verwenden, den pH-Wert einstellen und das ewige Lesen von viel zu kleinen Packungsaufdrucken bezüglich der Zusammensetzung würde weg fallen.

Wie auch immer, mein momentaner Ansatz besteht aus Ket (enthält Ketoconazol, ein Antimykotikum, für die, die wie ich neu hier sind) und Apfelessig. Wobei ich nicht weiß, wie lange ich das Shampoo nutzen kann, aufgrund der Zusammensetzung.

Jetzt würde mich noch interessieren, wie es bei Shanghai denn mittlerweile so läuft? Hast du das Lavera-Shampoo gefunden? Hilft es dir?
Aber da der Thread eigentlich schon uralt ist, wird wohl nichts mehr kommen :(

lg

Ach ja, trotz der langen Haare und trotz dem ganzen Kosmetikgedöns inkl dem Drang, es lieber selbst herzustellen: Ich bin ein mann :D
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon Nebel*Geist » 09.08.2013, 13:50

Hab mit Apfelessig angefangen heute... Und es brennt kaum (im Gegensatz zum Shampoo)... Bin ml auf die nächste Waschung mit dem Ket-Shampoo (alte Rezeptur) gespannt...
Das Kratzen sein zu lassen hab ich noch nicht 100%ig drauf... :|

Edit:
Ich hab jetzt unter der linken Achsel auch beginnende Rötungen und Juckreiz und minimale Schuppung.. Kann das auch SE sein?
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon Anni » 10.08.2013, 19:23

Hi Liz!

hattest du starken haarausfall??? und das shampoo aus dem bodyshop hat es besser gemacht??

ich habe nämlich seeeehr starken haarausfalll und auch trockene kopfhaut!! und meine haare sind von wirklich ganz oben bis unten nur noch stroh!!! ganz furchtbar (krank) sieht das aus!

meinst du das shampoo hilft?
oder hat jemand einen anderen tip?

bin sehr sehr verzweifelt... :-(

lg, anni
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon Anni » 10.08.2013, 19:33

ganz vergessen.... WELCHES Rainforest shampoo hast du genau?? gibt doch so viele...
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon Liz » 12.08.2013, 09:55

Hallo Anni,

es ist das BODY SHOP Rainforest mit Blaubeer für coloriertes Haar. Meine Kopfhaut geht es seit Jahren wirklich gut, so dass ich mit einem Normalo-Shampoo zurecht komme. Bei akuter Schuppung vom SE weiss ich nicht, ob es das Rainforest das richtige ist. Positiv ist nur, dass ich nach dem Absetzen von Normalo-Shampoo von WELLA jetzt mit dem Rainforest keinen Haarausfall mehr habe.
Ich hatte auch mal eine Probe vom DARCOS Shampoo von VICHY (Apo). Fühlte sich auf der Kopfhaut extrem angenehm an. Vom DARCOS gibt es zig Sorten. Ich habe nach der Probe keine gekauft, weil es keine Variante für coloriertes Haar gibt. Bei aktuten Kopfhautproblemen würde ich eher das VICHY ausprobieren. Man kann auch die Apotheken-Shampoos mit Bon und Reklamation an den Hersteller zurück schicken, wenn es nicht klappt. Ich hatte das 2x und habe mein Geld zurück bekommen.

Liebe Grüße
LIz
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon Anni » 13.08.2013, 19:00

danke liz! vielleicht versuch ich mal das rainforest mit moisture! ich werds probieren! :)
Anni
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon Nebel*Geist » 18.08.2013, 13:35

Meine Bedenken wegen der Tenside im ket haben sich bestätigt, nach anfänglicher Besserung spannt meine Kopfhaut jetzt extrem nach dem Waschen damit.
Ich werd es jetzt nicht mehr einwirken lassen, sondern waschs gleich aus, wenn ichs überhaupt weiter nehme.. Werde mir selbst ein mildes Shampoo mit Weidenrindenextrakt anmischen und fragen, ob man bei der Apotheke den Wirkstoff bekäme. Ansonsten würde ich ohne Medikament weiter behandeln, nur mit Apfelessig und gegebenenfalls Weidenrindenextrakt
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon Nebel*Geist » 11.09.2013, 16:01

Wollte nur mal aktualisieren..
Nach leichter Besserung hat sich nichts weiter getan. Weg ging es bisher nicht. Benutze das Ket noch ohne die lange Einwirkzeit, Apfelessig verdünne ich seit kurzem nicht mehr, sondern trage ihn fast pur auf die Kopfhaut auf (dazu nehme ich einen leeren Deozerstäuber, da es bei meinen langen Haaren so am einfahsten ist, die Kopfhaut zu benetzen). So scheint er etwas besser zu wirken.
Zudem trage ichCajeputöl auf, ähnlich wie den Essig: Etwas wasser in nen leeren Zerstäuber, ein Tropfen Minzöl und 30 Tropfen Cajeput. Bevor ichs aufsprühe wird kräftig geschüttelt.
Es hat sich damit weiter gebessert, aber der Juckreiz ist noch immer da, Schuppen auch, Verhornung ebenfalls. Ich werde jetzt doch einen Kortison-Schaum verschreiben lassen, der verstärkte Haarausfall und die Dauer lassen mich von reinen Haus- und Naturmittelchen absehen, damit kann ich weiter machen, wenn das Ekzem fürs erste gebannt ist und sich nur Anzeichen eines neuerlichen Ausbruchs zeigen.
Manchmal muss es eben doch Kortison sein
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon cenk23 » 13.09.2013, 00:10

Das soll sehr wirksam sein:Ducray SQUANORM trockene schuppen shampoo. hast du ausprobiert?
Ich glaube der hersteller schickt kostenlose proben, telefonisch nachfragen lohnt sich.

Lg
cenk23
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Re: Trockene, schuppende Kopfhaut - was hilft euch?

Beitragvon Zitrone » 07.10.2013, 11:31

Hallo,
endlich habe ich es geschafft mich hier anzumelden. Das hatte ich schon eine Weile vor, um genau zu sein seit März. Seit März bin ich nach jahrelangem Leiden an SE endlich beschwerdefrei und wie das passiert ist wollte ich mit Euch teilen.
Ich habe SE seit der Pupertät. So mit 14, 15 Jahren fing es mit Schuppen auf der Kopfhaut an und wurde in den folgenden 17 Jahren zu dicken manchmal nässenden Krusten, die ständig juckten. Einzige Linderung verschaffte mir wenigstens phasenweise Anfangs noch verschiedene Schuppenshampoos aus der Apotheke (ket Produkte und ähnliches), auch eine kurze H & S - Erfolgsphase gab es und natürlich immer wieder CORTISON!!! Der Horror. Von all diesen agressiven Shampoos und Tinkturen und auch von H & S hatte ich mal supertrockenes mal fetttiges, aber auf jeden Fall immer kaputteres Haar. Zum Schluss hatte ich die Haare beim duschen büschelweise in der Hand.
Nach jahrelanger Ärzte-Odissee kam die Rettung schliesslich nicht aus dem medizinischen, sondern dem kosmetischen Bereich. Ich geriet an eine ziemlich handfeste Friseurin, die mir ziemlich banal ein Shampoo und eine Spülung empfahl. Sowie mir erklärte, ich müsse länger und gründlicher shampoonieren und massieren und auch wieder ausspülen. Ausserdem empfahl sie, mir bei ROssmann einen Kopfhautkamm zu kaufen.
Ich kicherte ein wenig in mich hinein, ob solcher banaler Methoden. Aber in meiner Verzweiflung war ich bereit auch diesen hoffnungslos erscheinenden Weg noch zu beschreiten.
Zunächst kaufte ich die Pflegeprodukte und musste erstmal schlucken. Sie stammen von der Firma AVEDA, heissen Scalp Benefit und 250 ml Shampoo kosten ca. 20 Euro die dazugehörige Spülung noch ein paar Euro mehr. Dafür war der Kopfhautkamm billig, ich glaub ca. 1 Euro musste ich in der Drogerie lassen.
Und so funktionierts: Shampoonieren mit dem Scalp Benefits und zwar GRÜNDLICH, ich orientiere mich da tatsächlich an der Art wie Friseure den Kopf beim waschen massieren und mindestens 1 Minute (das ist ganz schön lang). Dann wiederum gründlichst ausspülen. Danach kommt die Scalp Benefits Spülung. Das besondere an der ist, dass man sie auch wieder in die Kopfhaut einmassiert (im Gegensatz übrigens zu jeglichen anderen Spülungen oder Haarkuren, die gerade unsere Kopfhäute auf gar keinen Fall berühren sollten). Hier kommt jetzt der Kophautkamm zum Einsatz. Der sieht ein bisschen aus wie ein Striegel, ist ein runder Plastikkamm mit ziemlich harten Plastikborsten. (Als ich ihn das erste mal sah, lief es mir eiskalt den Rücken herunter bei der Vorstellung mir damit über meine krustige und oft auch offene Kopfhaut zu "striegeln".)
Ich bürste damit während die Spülung noch einwirkt mit kräftigen Strichen über die Kopfhaut (Das erste mal habe ich das allerdings gemacht, als ich mir bei den ersten 2-3 Sessions mit scalp Benefits während das Shampoo bzw. die Spülung drauf war vorsichtig die gröbsten Krusten abgelöst habe).
Dann doppelt gründlich auch die Spülung auswaschen. Einmal die Woche benutze ich noch das Aveda exfoliating shampoo aus der Männerserie. Das ist auch schon alles. Seit März kein Arzt mehr, kein Kortison, kein Jucken. Und superschöne, kräftige, gesunde Haare. Sollte hin und wieder doch wieder ein Krüstchen auftauchen, kann ich dies durch ein bisschen mehr Konzentration beim "Massiervorgang" auf diese Stelle, im keim ersticken.
Billiger gibts die Produkte von Aveda übrigens in Amerika. Wenn man das Glück hat dort Verwandte oder Bekannte zu haben, sollte man jede Gelegenheit nutzen sich das Zeug mitbringen zu lassen.
Zitrone
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