Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Was hilft, was nicht? Tipps und Erfahrungen

Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon arwen » 25.08.2009, 09:13

Hallo ihr,

da ich nun selbst an einem Punkt bin, wo ich nicht mehr weiter weiß, stellt sich nach einigen Diskussionen mit anderen nun die Frage, wieviel es bringt, wenn man seine Haare kürzt. Ich habe das gestern noch von jemand zu hören bekommen, der Schuppenflechte hat und habe eine Freundin, die vor etlichen Jahren ihre ziemlich langen Haare wegen der Schuppenflechte in eine Kurzhaarfrisur umwandeln musste.

Ich trage seit ungefähr 10 Jahren meine Haare wieder lang (mal, mehr, mal weniger). Momentan habe ich sie bis zum BH-Verschluss und es war viel Arbeit: Ölen, Spitzen selbst schneiden und die Stufen rauswachsen lassen (die jetzt noch drin sind), Spülen, Rinsen etc. Aber an meine Kopfhaut selbst kann ich nicht mehr besonders viel dran lassen. Selbst Physiogel, das ich mir kürzlich gekauft habe, hat so einen Juckreiz und vermehrt Schuppen ausgelöst, dass ich meine Haare zur Zeit lieber nur noch mit Wasser wasche.

Wie ich schon mal erwähnt habe, leide ich unter Haarausfall, den ich mal für ein paar Monate im Griff hatte. Nun ist es aber so schlimm, dass sich mir das Thema Abschneiden doch aufdrängt, auch wenn ich keine Schuppenflechte habe. Mehr als Kinnlänge steht mir allerdings nicht. Ich werde zwar einen Heulkrampf kriegen und darf eigentlich gar nicht dran denken, andererseits weiß ich nicht, wie lange ich die Länge überhaupt noch aufrechterhalten kann...

Deshalb möchte ich gerne von euch wissen (vor allem von den anwesenden Frauen) ob und wie weit ihr eure Haare "geopfert" habt und wenn ja, wieviel und ob es wirklich langfristig geholfen hat - gerade in punkto Haarausfall. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass ich damit endgültig die Jugend hinter mir lasse und damit älter aussehe und das nimmt mir jetzt schon den Mut...
arwen
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon Erika120382 » 25.08.2009, 20:13

hi arwen,
ich bin grad bei der gleichen überlegung wie du.

ich fahr bald in urlaub nach thailand und befürchte, dass meine kopfhaut durch die langen haare zusätzlich mit vermehrter schweißbildung durch die hitze schon sehr leiden wird.
ich werde sie mir wohl nun schneiden lassen, zumindest dass die hinten ganz kurz werden und vorne doch etwas länger lassen, damit ich sie zumindest hinter die ohren geben kann. mir steht das zwar auch nicht, aber auf kinnlänge wachsen die eh gleich wieder mal. bei mir ists aber eher, dass ich dadurch viel jünger als meine 27 jahre ausschau, und nicht älter.
ich hab letztes jahr im oktober meine haare kurz schneiden lassen und im november gings dann erst richtig los...also, ich weiß nicht, vielleicht wars bei mir auch das überdosierte kortison, dass meine kopfhaut trotz kurzem haarschnitt so aus der fassung gebracht hat, aber garantieren kann einem glaub ich eh keiner irgendwas.. du wirst es wohl oder übel ausprobieren müssen!

aber es is eh nur eine frage der zeit, bis ich ne perücke brauche, da mein oberkopf schon mehr als kahl ist. das geht seit september so dahin...mal schlimmer, mal besser, aber nix bringt linderung. meine haare fallen extrem aus durch das ekzem. besonders wenn alles verschuppt,bzw verhornt ist und dadurch die haarbälge keinen sauerstoff mehr bekommen...aber dauerhaft krieg ich das einfach nicht weg, nur mit hammermitteln wie elosalic (kortison u ssäure), aber dann ist drei tage gut und schon gehts wieder von vorne los! so shampoos helfen bei mir glaub ich gar nix, zumindest erkenn ich nix davon.
und obwohl ich meine haare wirklich gut pflege, sehen die mittlerweile total unterversorgt aus und werden teilweise grau, sind extrem dünn und kräuseln sich...grauenhaft.

naja, aber ich bin eigentlich momentan schon froh, wenn ich überhaupt noch ein paar haare habe, um einen kurzhaarschnitt machen zu lassen :)! mal sehen, wies dann aussieht...

ich wünsch dir auf jeden fall durchhaltevermögen beim friseur, falls du das mit den kürzeren haaren durchziehst.

liebe grüße, erika
Erika120382
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon arwen » 26.08.2009, 11:30

Hallo Erika,

deine Geschichte klingt schlimm. Es macht mir nicht gerade Mut - aber Du kannst mir ja demnächst nochmal schreiben, falls sich nach dem Schnitt was tut. Ich lehne Cortison halt ab, aus verschiedenen Gründen. Ich möchte gar nicht erst damit anfangen, weil ich auch denke, dass sich dann durch den Effekt eine Abhängigkeit einstellt (kannte ich zeitweise vom Antihistaminika)...

Ich mache imomment mal eine shampoofreie Woche und das bekommt meinen Haaren tatsächlich insofern gut, dass sie nicht mit eventuell allergieauslösenden Stoffen in Berührung kommen. Nur mit Wasser waschen hat zwar kaum Reinigungseffekt und es sieht auch nicht schön aus, aber es juckt schon weitaus weniger als nach einer Shampoowäsche und ich hoffe, dass sich die Kopfhaut erstmal etwas beruhigt. Ich bin inzwischen von den harten Mitteln weg, weil die die Sache bislang nur verschlimmert haben. Was den Haarausfall angeht - da muss ich wohl noch Geduld haben. Ich denke, wenn mein Körper lernt, nicht mehr auf jeden Stoff zu reagieren, beruhigt sich auch meine Kopfhaut. Aus diesem Grund würde ich gerne auch nochmal beim Arzt Nahrungsmitteltests machen.

Wir werden sehen. Ich habe auch gerade mit einem neuen homöopathischen Medikament angefangen und bin gespannt, wie es sich macht...

Ich würde mich freuen, wenn hier noch mehr von euch was dazu schreiben könnten - falls das für euch nicht zu heikel ist. Aber ich denke, das gehört wohl auch dazu, wenn man so ein Ekzem hat.

Danke Dir Erika für Deinen Mut - ich wünsche Dir, dass es jetzt besser wird und einen schönen Urlaub!!!
arwen
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon Erika120382 » 26.08.2009, 21:21

hi arwen,
brauchst dich nicht fürchten, dass du auch alle haare verlierst, scheinbar is bei mir doch kein SE:

war heut bei meiner hautärtzin, wegen dem unerträglichen brennen, dass mich zur zeit den ganzen tag begleitet und wollte einfach was anderes, leichteres, das ich nicht jeden tag auftragen muss. leider war nur ne vertretung da.
deren meinung: das ist doch lichen ruber planus (der wurde bei mir ja zuerst diagnostiziert, dann von nem anderen arzt in SE umgewandelt), - eventuell war das aufgrund der starken verhornung bei mir einfach für den anderen arzt nicht ersichtlich ! naja, kann sein!
als ich ihr dann schlussgefolgert habe, dass dann wahrscheinlihc durch das kortison mein SE zusätzlich ausgelöst wurde, wurde die gleich richtig zickig.
"so ein blödsinn, kortison topisch aufgetragen is VÖLLIG harmlos, dass können sie ihr GANZES leben lang ohne probleme auftragen " jaaa, sicher! möcht wissen, wieso ich dann ein paar wochen nach beginn der kortisontherapie erst die verhornung bekommen habe und vorher mit sowas gar keine probleme hatte...natürlich ahtte ich schuppen, aber nicht so ne festsitzende, gelbliche schuppenplatte!!!

auf jeden fall hat sie mir jetzt was verschrieben, dass sowohl gegen SE als auch lichen ruber planus anwendbar ist.
das wend ich jetz tnur noch dreimal pro woche an und dann schleich ich das langsam aus, weil mir is schön langsam egal was es is...ich will nur noch vom kortison weg.

möcht mal wissen, wieso die ärzte einem das nie glauben, wenn man sagt, dass man sagt, dass man das nicht gut verträgt, und es brennt und juckt und überhaupt...!
ich kann nicht mal h&s sensitiv meinen schädel waschen, weil mir das zu hardcore ist, weil die haut schon so gereizt ist...

ach mann, ich weiß auf jeden fall gar nicht mehr, was ich glauben soll.

naja, arwen, ich wollt dir das nur schreiben, damit du nicht panik hast, dass es bei dir viell auch mal genauso schlimm wird mit dem haarausfall...denn eventuell hab ich noch zusätzlich was anderes!!

lg, erika
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon arwen » 27.08.2009, 23:29

Hallo Erika,

überall lese ich von meiner Meinung nach "unfähigen" Hautärzten, die jedesmal andere Diagnosen stellen oder sich nicht einig sind, was die Leute haben - an dieser Stelle muss man sich ernsthaft fragen, warum solche Menschen zehn Jahre oder mehr studieren. Deshalb versuche ich mir auch in den meisten Fällen lieber selbst zu helfen. Bin auch inzwischen in Hausmitteln, Kräuterkunde und manchen naturheilkundlichen Prozeduren bewandert, so als Laie....weil ich einfach kaum Vertrauen in die Schulmediziner habe.

Ich denke, es ist wichtig, dass Du vom Coritson wegkommst. Deine Haut wird darunter ganz schön gelitten haben, denn Cortison macht sie auf Dauer ja bekanntlicherweise dünner - und empfindlicher. Ehrlich gesagt bin ich mir auch nicht 100 % sicher, ob ich ein SE habe. Aber es passt von den Symptomen bis darauf, dass ich keine Stellen im Gesicht oder am Körper habe.

Wenn Du die Shampoos nicht verträgst, dann mache es doch erstmal wie ich - wasch deine Haare erstmal mit einem milden Shampoo (z. B. Urtekram No Perfume) und die Tage darauf immer (täglich) nur mit Wasser. Also nass machen, Kopfhaut leicht massieren, nochmal mit dem Handtuch vorsichtig massieren usw. Und dann muss man schauen, wie lange man das machen kann, ohne, dass die Haare zu sehr fetten. Hat bei mir nur zwei Tage geklappt, aber ich hatte davor auch schon einen Fettkopp :)

Meine Heilpraktikerin hat ja die Theorie aufgestellt, dass ich einen Darmpilz hätte. Bislang war ich mir unsicher, aber da meine Allergie stärker geworden ist, suche ich nach einer organischen Ursache. Somit bin ich heute auch per Google auf ein Medikament gestossen, dass die Darmflora regenieren soll und schon Leuten mit Neurodermitis geholfen hat: BIODERMAL.

Weiter kann ich aber nichts dazu sagen - denn ich habe es ja nicht getestet. Was den Friseurbesuch angeht, da werde ich auch nicht allzu radikal sein. Ich denke, es wird sich erstmal eine Zwischenlösung finden - Pony und Stufen wären wohl erstmal o.k., auch wenn ich trotzdem um meine Haare trauern werde...

Viel Glück!!!
arwen
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon Erika120382 » 28.08.2009, 11:33

hi arwen,
danke für deine tipps. ich werd das gleich mal ausprobieren.

ich glaub eben auch, dass das wichtigste is, dass ich vom kortison wegkomm. ich merk es ja jeden tag, dass es meiner haut nicht gut tut.

ist lustig, dass du das mit dem darmpilz anschneidest - ich hatte vor ein paar tagen auch so ne überlegung, weil ich eben auch oft schwindelgefühl hab, pilzinfektionen, eigentlich immer nen blähbauch, harnwegsinfektionen, kopfweh....bei recherchieren im internet bin ich dann auf die candida-info seite gekommen, wo auch eben solche symptome (inklusive ekzem im gesicht oder kopf) genannt werden, allerdings gäbs da noch viel mehr.
vielleicht versuch ich ja mal dieses nystatin...aber bei mir wurde auch noch nichts getestet
naja, die mediziner frag ich nicht, die sagen dann sowieso wieder ganz was anderes.... :) !

naja, bei mir machts der lernstreß denn ich momentan hab, auch nicht grad besser, weshalb meine kopfhaut von tag zu tag wieder stärker von festsitzenden schuppen verklebt ist! probier jetzt grad von la roche possay das kratum ds shampoo - mal schaun, obs was hilft.
sobald die schuppen weg sind, werd ich auf das milde shampoo umsteigen und danach nur noch wasser ranlassen !

so,
wünsch dir noch nen schönen tag & viel glück mit deiner kopfhaut
Erika120382
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon Patrick92 » 22.10.2009, 17:43

hey...
mmh bin zwar männlich aber trotzdem...ich hab meine haare endlich mal wachsen lassen und hatte ne schöne frisur...haare ca. rund10-12cm....
Mir wurde auch gesagt ich soll mir die haare ganz kurz schneiden lassen. Das würde helfen, da man besser Tinkturen & das alles auftragen kann & besser behandeln kann.

Es war ne große Überwindung für mich dann zum Friseur zu gehn. Dieser kürzte mir die Haare auf 1cm....
Ich hatte Hoffnung, dass es sich deutlich bessert, aber naja mir hats im mom nich geholfen und ich bin erlich gesagt schon was traurig und enttäuscht...Meine Haare umsonst geopfert....
Hab so starken Haarausfall durch diese Schuppen und eben das Ekzem...Hab es lange nicht gemerkt...Hatte nen paar schuppen und jetz so ne starke Entzündung-.- fette, krustige, ekelhafte, grausame, wiederliche Schuppen...Bin echt sauer...mmmh

naja...:(scheisse halt...sry.
Das Leben ist kein Ponyhof. Das dachte ich frueher. Aber es ist nicht so. :(
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon arwen » 22.10.2009, 19:10

Hallo Patrick92,

ich stehe momentan auch ehrlich gesagt von einem Rätsel. Ich kann lange Haare in Zukunft ganz vergessen - da ist ja nichts mehr. Meine Länge war diesen Sommer bis auf Rückenmitte - jetzt muss ich morgen dann zum Friseur und gehe erstmal auf Schulterlänge, insofern das die Friseurin für sinnvoll hält. Mein Freund lässt sich dafür seit einem Jahr die Haare wachsen und ist hinten auch schon auf Schulterlänge - ich weiß nicht mehr, was ich dazu noch denken soll....

Aber ich hoffe ja erstens auf diese Salbe, die uns vielleicht auch helfen könnte. Und zweitens werde ich dann wohl ab Dezember mit der Pille anfangen - wie in einem anderen Thread beschrieben. Auch wenn das natürlich nicht auf Dauer das Problem löst - es könnte mir vorerst "das Leben retten".

Ich frage mich inzwischen auch - wenn es soviele Menschen mit demselben Problem gibt (und es werden ja auch anscheinend mehr) - gibt es irgendwo Selbsthilfegruppen? Ich kann mit niemandem wirklich darüber reden, quäle mich durch die Uni und bei den meisten Leuten so, als ob alles in Ordnung wäre. Das ist natürlich nicht das Optimum!
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon Patrick92 » 23.10.2009, 15:43

Mmh hilft die Salbe auch aufm Kopf??
Ich Fonds echt mies, wieso es noch einfach nen Mittel gibt. Einmal benutze und weg mit dem Mist.. Ich kann nich mehr..:(
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon arwen » 24.10.2009, 12:37

@Patrick92:

Ich würds einfach mal über Nacht probieren. Hab schon überlegt, ob man die Salbe nicht mit ein bißchen Öl vermischt in eine Sprühflasche füllt und dann einfach auf die Kopfhaut sprüht. Mein Freund hält das eher für Kontraproduktiv und meint, man solle die einfach mischen lassen ohne Emulgator - aber ob das funktioniert....

Ich kenne das mit den Medikamenten. Ich habe gestern auch schon wieder 23 Euronen für Dermatodoron und Selectafer B12 ausgegeben. Hier steht inzwischen soviel rum, dass es mich echt mal reizt, davon ein Foto zu machen....

Aber warten wir doch erstmal ab, ob wir mit der Salbe Erfolg haben. Ich hab gestern ca. 15 cm meiner Haare geopfert und habe jetzt das erste Mal seit ungefähr 10 Jahren schulterlanges Haar. Komisch isses schon, aber auch angenehmer, denn vorher haben sich meine Haare furchtbar verknotet....
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon Patrick92 » 24.10.2009, 14:53

ehm,...über die Salbe hab ich nicht viel mitbekommen...
Muss amn sich die in ner Apotheke mixen lassen??

Ehm...jaa am Anfang als ich mir die HAare auf 1cm schneiden hab lassen, hab ich mich auch besser gefühlt...Jetz sind die erst 2-2.5 cm lang aber is wieder echt schlimm....

so schlimm wars noch nie....DIe Schuppen, wenn ihr euch die rauszieht, sind da auch immer so viele Harre drin:/
(falls ihr euch die rauszieht)

kA...ich bin ab nächstem mittwoch in ner hautklinik für 1 woche...ich hoffe so sher das die mir da etwas helfen...was meint ihr??

lg
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Re: Heikles Thema: Haare schneiden - Besserung eingetreten?

Beitragvon arwen » 04.11.2009, 20:29

Hi patrick,

Du klingst sehr panisch. Ich kenne das selbst, aber zunächst würde ich erstmal abwarten, wie die Untersuchung in der Hautklinik ausgeht. Das würde mich jedenfalls sehr interessieren. Vielleicht kannst Du hier oder in einem eigenen Thread mal was über die Methoden, die Ärzte, die Diagnose und mögliche Therapien berichten. Das kann anderen weiterhelfen, die vielleicht auch darüber nachdenken, in eine Hautklinik zu gehen.

Wenn Du weißt, ob es wirklich ein SE oder etwas anderes ist, kannst Du auch besser damit umgehen. Bei mir ist es jedenfalls so, dass der Haarschnitt keinen Einfluss auf das Ekzem hat. Mein Pony fällt genauso aus wie der Rest und gerade im vorderen Bereich des Kopfes sind die Talgdrüsen besonders aktiv, d.h. dort juckt es bei mir verstärkt und dort habe ich auch mehr mit Schuppen zu tun. Ich denke, da sind für Dich vermutlich kürzere Haare besser auf die Dauer. Ich kann Deine Sorge zwar verstehen, aber andererseits kannst Du doch als Mann besser mit einem Radikalschnitt umgehen als wir Frauen. Für mich wäre es schon ein beschissenes Gefühl, wenn ich eines Tages haarlos oder mit einer Igelfrisur durch die Gegend rennen müsste.

Zieh die Schuppen besser nicht so viel selber raus, sondern arbeite mit Sole-Tinkturen (hat der Aldi z. B. manchmal im Angebot) als Kur über Nacht, mit Öl oder eben mit schuppenlösenden Shampoos (wie z.B. Stieproxal) als Kur, die lösen das meistens ganz gut, ohne dass Du da selbst dran rumfummeln musst, was echt nicht so gut für die Kopfhaut ist. Ansonsten kannst Du es auch mal zwischendurch mit Bürsten mit einer Naturborste (z. B. mit einer Wildschweinbürste) versuchen. Diese durchblutet die Kopfhaut, regt die Entgiftungsprozesse an und löst auch die Schuppen, die sich lösen sollen.

Ich warte immer noch sehnlichst nach dem Frauenarzt-Termin, der mir dann hoffentlich endlich die Pille verschreiben wird. Eine andere Lösung sehe ich momentan nicht mehr!
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