Vorstellung

Deine persönliche SE Geschichte

Vorstellung

Beitragvon Alfred » 04.01.2014, 12:05

Hallo allseits!

Ich bin Alfred, bald 45, aus Wien.

Zu meiner Geschichte:
Als Kind (ab ca 10 J., aber so genau weiss ich das nicht mehr) litt ich ziemlich heftig unter Schuppen an der Kopfhaut. Sonst hatte ich keine nennenswerten Hautprobleme. Umso mehr litt ich unter den Schuppen - unter meinen hellblonden Haaren waren sie zwar gut "getarnt", aber umso heftiger rieselte es auf die Kleidung, geröteter Haaransatz usw. Die damaligen Spezialschampoos vom Frisör oder Supermarkt verschlimmerten die Symptome nur; gleiches gilt für Alternativzeug aus dem Bioladen wie z.B. Brennessel- und Bierschampoo. Es war zum Verzweifeln. Am relativ besten (weil wenigstens nicht verschlimmernd) erwies sich Babyschampoo (das gelbliche von Penaten).
Eine Hautärztin verschrieb mir Nizoral-Schampoo bzw. später ein Generikum (ich glaube Fungoral). Das verbesserte die Lage fallweise, nicht aber bei dauernder Anwendung. Meine Haut schien Abwechslung zu brauchen: Mit einer wechselnden Anwendung von Nizoral/Fungoral und Babyschampoo hielt ich die Schuppen ca. 10 Jahre lang einigermaßen in Schach. Weiterhin musste ich strikt einen 2-Tages-Rhythmus beim Haare waschen einhalten: Öfter war schlecht (zu viel Austrocknung der Haut). Umgekehrt, wenn ich einmal ausnahmsweise die Haarwäsche auslassen musste, lief ich in der 2. Nacht buchstäblich die Wände hoch, weil es so juckte. Da bin ich dann auch um 2h morgens aufgestanden zum Waschen!
Die Kopfhautschuppen hatten ein Happy-End: Eine andere Hautärztin gab mir eine Probepackung Hair&Shoulders mit. Zuerst war ich skeptisch (ich hatte ja schon vor Jahrzehnten die Supermarktmittel aufgegeben), doch oh Wunder: Die Kopfhaut heilte bald ab, die Schuppen verschwanden bis auf einen kleinen erträglichen Rest. Also ich kann die Empfehlung Hair&Shoulder, die ich bereits irgendwo in diesem Forum las, nur bestätigen!

Teil 2 ist leider weniger erbaulich:
Ca. seit 20 Jahren (also viel später als die Kopfschuppen) hatte ich eine stets gerötete Nasenwurzel, ebenso die Haut unter den Augenbrauen. Bei den Augenbrauen schuppte es ähnlich wie am Kopf. Ärztlich verschriebene Salben (Nizoral, Elidel) brachten keinen Erfolg bzw. Verschlimmerung (Rötung, Brennen). Nunja, nobody is perfect, es war lokal sehr begrenzt und so einigermaßen unter Kontrolle. Seit ca. 5 Jahren breitet sich diese Entzündung jedoch immer mehr aus: Stirn, Schläfen, links und rechts der Nase, Oberlippe, fallweise auch Kinn und Wangen.

Diagnose meiner Hautärztin lautet SE. (Wobei die Schuppen allerdings nicht gelblich sind, wie ich im Internet häufig lese; ich habe nicht den Eindruck, dass da bei mir Talg im Spiel ist.) Die Entzündung kommt zyklisch so ca. im Wochentakt. Der Euphorie "wird schon besser" / "habe das Wundermittel gefunden" folgt meistens die Ernüchterung zwei Tage später, wenn ich mich morgens in den Spiegel schaue. Naja, den Lesern dieses Forums muss ich das wohl nicht erklären.
Dieser Zyklus macht es auch sehr schwierig festzustellen, welches Mittel wirkt, ebenso die Frage zu kären, ob es irgendeine Korrelation mit Ernährung und Lebensgewohnheiten gibt.
ZB. kann ich nicht sagen, ob das in Notfällen aufgetragene Advantan (Cortisonsalbe) überaupt wirkt, oder ob die Linderung 2 Tage später sowieso eingetreten wäre. Ich kann nur sagen, was ich wegen Brennen und Stechen sofort wieder runterwaschen muss, weil meine Haut nachrücklich "nein" sagt.

Jedenfalls hoffe ich, den einen oder anderen guten Tipp zu finden - oder auch selbst weiterhelfen zu können.

LG,
Alfred
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