Hallo! Ich bin neu und wollte mich bei euch vorstellen

Deine persönliche SE Geschichte

Hallo! Ich bin neu und wollte mich bei euch vorstellen

Beitragvon Sunday71 » 30.12.2016, 08:56

Ein herzliches Hallo an alle!
Seit kurzem befinde ich mich auch bei euch in der Runde. Nun würde ich mich gerne bei euch vorstellen:

Also, ich bin die Tanja, 45 Jahre alt und vor einem Jahr an SE auf der Kopfhaut erkrankt. Wahrscheinlich bedingt durch ein Hormonchaos (Schilddrüsenentzündung und Wechseljahre, Allergiker bin ich eh schon in vielen Sachen). Meine Hormone feiern sozusagen eine Party, leider ohne mich. :roll:

Angefangen hat es bei mir mit Kopfhautjucken und extremem Haarausfall, mit welchem ich auch bis heute zu kämpfen habe. Zwischenzeitlich musste ich meine lange Haare opfern. Aber auch die Aussicht, dass ich irgendwann eine Perücke oder ein Haarteil haben muss, ist weit angenehmer als diese blöde Krankheit. Das ständige Jucken und einfach das Gefühl, mit deiner Kopfhaut stimmt was nicht, ist halt immer präsent und belastet mich mehr. Hinzu kam dann noch eine Rosacea, welche ich aber mit Metrosalbe und Soolantra Creme ganz gut im Griff habe.

Leider, ganz schleichend, bin ich dadurch in eine Depression verfallen. Neuerdings befinde ich mich in psychologischer Behandlung und hoffe, dass es wenigstens seelisch aufwärts geht. Ich weiß natürlich, wovon diese Verstimmung kommt. Ich habe mich ja immer mehr zurückgezogen, eigentlich komplett aus meinem Freundeskreis. Geblieben ist mir bislang nur noch meine Mutter und mein Mann. Wobei diese auch schon recht mit dem ganzen überfordert sind, was ich auch verstehen kann. Bei mir ist nicht mehr ein Tag wie der andere. Es kommt immer darauf an, welches Gefühl ich habe. :(

Naja, an Mittelchen und Tiegelchen habe ich einiges durch, von starkem Cortison (Clarelux), über sämtliche Shampoos (Ket, Head & Shoulders, Stieprox, Ducray, Naturkosmetik, Physiogel), aber geholfen hat nix. Jetzt versuche ich die ganze Latte wieder von vorne. Mehr bleibt mir ja nicht. Weitergehen und hoffen.

Froh bin ich, dass ich meine Arbeit habe (bitte nicht erschrecken, ich arbeite beim Anwalt). Da kann ich halt abschalten und muss nicht dran denken. Schlimm ist es, wenn ich alleine bin, weil ich dann nur am grübeln bin. Wieso, warum, weshalb? Ich musste schon etliche Prüfungen in diesem Leben bestehen. Ich wäre so froh, es wäre mal langsam gut. Einfach nur leben. Aber ok, ich weiß, dass es noch viel viel schlimmere Schicksale gibt. Und es heißt einfach, das beste draus machen.

So meine lieben Leidgenossen/-Genossinnen, haltet euch weiterhin munter und ich wünsche euch einen guten Rutsch ins kommende Jahr. Ich bin froh, euch gefunden zu haben.

LG Tanja
Sunday71
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